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Heimische Exporte legen nach Corona-Einschränkungen wieder zu

Nach coronabedingten Export-Rückgängen zeichnet sich aktuellen Daten zufolge eine Erholung ab.

Transportcontainer
© WKÖ

Die weltweite Corona-Pandemie hinterlässt auch in der österreichischen Handelsbilanz ihre Spuren - vor allem durch die coronabedingten Einschränkungen von März bis Mai. In diesem Zeitraum sanken die Exporte um 17,7 Prozent und die Importe um 19,5 Prozent. Das zeigen heute veröffentlichte Daten der Statistik Austria.

Demnach sanken die heimischen Exporte im Zeitraum Jänner bis Juli gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10,5 Prozent auf einen Wert von 81,5 Mrd. Euro. Noch deutlicher verringerten sich die Importe - um 13,1 Prozent auf 82 Mrd. Euro.

Talsohle durchschritten

Die gute Nachricht kam am Freitag von Statistik-Austria-Chef Tobias Thomas: "Die kräftigsten Corona-Rückgänge hat die österreichische Exportwirtschaft vorerst hinter sich."


Nach der Talsohle in April und Mai steigen die Außenhandelszahlen seit Juni wieder an. Im Juli, dem Monat mit den aktuellsten verfügbaren Daten, waren die Exportrückgänge nicht mehr stark - die Ausfuhren nahmen gegenüber Juli 2019 "nur noch" um 6,1 Prozent auf 12,7 Mrd. Euro ab.

Auch in der Coronakrise bleibt die Europäische Union der wichtigste Handelspartner, rund zwei Drittel des Außenhandels fanden innerhalb des Binnenmarktes statt. Die größten absoluten Rückgänge hat Österreich heuer in den ersten sieben Monaten mit seinem bedeutendsten Handelspartner Deutschland verzeichnet - mit einem Importminus von 12,5 Prozent auf 28,70 Mrd. Euro und einem Exportminus von 7,9 Prozent auf 24,82 Mrd. Euro.



Aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union importierte Österreich im Berichtszeitraum Waren im Wert von 55,9 Mrd. Euro (minus 13,0 Prozent). Die Warenlieferungen dorthin bremsten sich um 10 Prozent auf 55,2 Mrd. Euro ein. Das Handelsbilanzdefizit mit der EU schrumpfte von 2,94 Mrd. auf 0,69 Mrd. Euro.

Die heimischen Exporte in Nicht-EU-Länder sanken um 11,7 Prozent auf 26,3 Mrd. Euro, die Importe aus Drittstaaten verringerten sich um 13,3 Prozent auf 26,1 Mrd. Euro. Im Warenaustausch mit dem Nicht-EU-Raum erzielte Österreich einen Außenhandelsüberschuss von 0,15 Mrd. Euro.

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