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Hauptverband und Bundesinnung der Masseure starten intensive „digitale“ Zusammenarbeit 

Raschere Verrechnung für Patienten und Entbürokratisierung für Sozialversicherungsträger und Heilmasseure

Heilmasseure
© wkö

„Ich freue mich, dass wir durch den erfolgreichen Abschluss des Projekts mit den heimischen Heilmasseuren im Bereich der vollautomatischen Rechnungslegung zu einer deutlichen Entbürokratisierung im System kommen. Gleichzeitig gibt dies den Anstoß, weitere Geschäftsprozesse der Sozialversicherungen anzupassen und diese in Hinblick auf Digitalisierung und raschere Abläufe fit zu machen“, betonte heute Alexander Biach, Vorsitzender des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger. „Sowohl für PatientInnen wie auch die Heilmasseure bedeutet dies eine Beschleunigung und Vereinfachung was die Honorarübernahme bzw. Bezuschussung durch die Sozialversicherung betrifft. Wir begrüßen die gemeinsame Initiative mit dem Hauptverband“, freut sich Dagmar Zeibing, Bundesinnungsmeisterin der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure.

Bisher mussten die Patienten von Heilmasseuren bei den jeweiligen Sozialversicherungsträgern einen Zuschuss zu den entstandenen Kosten für Heilmassagen einreichen. Hierfür war eine Meldung des Masseurs nötig, um einen Nachweis darüber zu bringen, dass zurecht als freiberuflicher Heilmasseur gearbeitet wird. War ein Heilmasseur bei einem bestimmten Sozialversicherungsträger nicht gelistet, führte dies zu teils deutlichen Verzögerungen bei der Refundierung, bis der Nachweis durch eine Kopie des Berufsausweises des Heilmasseurs erbracht wurde. Auch unterschiedliche Versicherungen von Patienten führten vor diesem Hintergrund zu Verzögerungen.

Vorreiterrolle für alle Branchen

Mitte 2017 starteten der Hauptverband und die Bundesinnung der Masseure hierzu ein entsprechendes Projekt, in dem die Daten des Unternehmerregisters in das Zentrale Partner Verzeichnis (ZPV) des Hauptverbandes übernommen werden. Nun wurde der erste vollautomatische Durchlauf aller Prozessschritte erfolgreich durchgeführt und das Projekt in die Praxis übernommen. „Es freut mich sehr, dass wir hier in einer Vorreiterrolle für andere Branchen fungieren können, denn gerade im Bereich der Gesundheits-Dienstleistungen ist es für beide Seiten wichtig, Transparenz durch die entsprechende Datenübermittlung gewährleisten zu können. Patienten wie Betriebe haben Interesse an einer reibungslosen Abwicklung“, so Zeibig.

Digitalisierungsoffensive spart Zeit, Weg und Kosten

„Die Sozialversicherungsträger können nun auf Knopfdruck die betreffenden Daten eruieren und damit eine rasche Auszahlung des Zuschuss an den Patienten in Auftrag geben“, so Biach, der gleichzeitig auf die breite Zustimmung bei den Gebietskrankenkassen verweist, SV-Geschäftsprozesse sowohl organisatorisch als auch technisch auf die Informationen im ZPV anzupassen. Derzeit befinde man sich in Gesprächen mit weiteren Branchen, die ebenfalls bereits ihr Interesse bekundet haben, Informationen automatisch zu übermitteln und zentral im ZPV zu speichern. „Qualität und Zuverlässigkeit der Datenübermittlung sind die beiden wichtigsten Erfolgskomponenten, wenn es um mehr Effizienz und bessere Leistungserbringung geht. Ich hoffe, dass wir vor diesem Hintergrund in den kommenden Monaten weitere Gespräche erfolgreich zum Abschluss bringen können“, so Biach. „Mit unserer Digitalisierungsoffensive und konsequenten Verwaltungsvereinfachungen ersparen sich unsere Versicherten nicht nur Zeit und Wege, sondern die Krankenkassen auch Verwaltungskosten.“ (PWK224/US)

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