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Handwerk und Gewerbe sieht „viele positive Aspekte“ im neuen Regierungsprogramm

WKÖ-Scheichelbauer-Schuster: „Die duale Ausbildung und der Meister werden gestärkt, das Maßnahmenpaket Reparatur und der Photovoltaik-Ausbau schaffen Chancen für die Betriebe“ 

Renate Scheichelbauer-Schuster,  Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk
© WKÖ/BSGH Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk

„Es ist sehr erfreulich, dass die neue Bundesregierung in Hinblick auf wesentliche Punkte des heimischen Handwerks und Gewerbes viele positive Akzente im neuen Regierungsprogramm gesetzt hat. Wir erwarten uns wesentliche Impulse, die den Standort und damit die Betriebe stärken“, betonte heute, Montag, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster im Rahmen der Jahrespressekonferenz. Insbesondere die Stärkung der dualen Ausbildung und des Meisters, das Maßnahmenpaket Reparatur und der Photovoltaik-Ausbau schaffen Chancen für die Betriebe. „Gemeinsam mit den umfassenden Entlastungsmaßnahmen wird den heimischen Handwerks- und Gewerbebetrieben ein guter Rahmen für die kommenden Jahre gegeben“, sagt Scheichelbauer-Schuster.

Stärkung des Meisters

„Dem Handwerk und Gewerbe aus der Seele spricht der Schwerpunkt zur beruflichen Bildung und insbesondere die Stärkung des Meisters, der im Regierungsprogramm mehrmals explizit erwähnt wird. Im Meister und der Qualifizierung liegt die Zukunft des Handwerks! Als Handwerk und Gewerbe finden wir zentrale Forderungen erfüllt“, unterstreicht die Spartenobfrau, die darauf verweist, dass der Fachkräftemangel nur mit einer Aufwertung der Lehre bis hin zum Meister zu lösen sei. „Durch unsere Anstrengungen in der Berufsausbildung schaffen wir qualifizierte Unternehmerinnen und Unternehmer und damit bestausgebildete Fachkräfte für unseren Standort. Und damit erzielen die Produkte und Dienstleistungen "Made in Austria" die hohe Qualität, die Vorbild in Europa, ja sogar weltweit führend ist“, so Scheichelbauer-Schuster. 

Konkret finden sich im neuen Regierungsprogramm sowohl das Bekenntnis zur Bildungs- und Berufsorientierung mit österreichweiten Talentechecks, als auch die Sicherstellung der Ausbildunsgreife der Jugendlichen sowie eine Konsolidierung der betrieblichen Lehrstellenförderung. Der Forderung nach einer ergebnisorientierten Schulfinanzierung in Hinblick auf die schulische Oberstufe wird mittels des Vorhabens eines Bildungsmonitorings Rechnung getragen.

Maßnahmen zum Klimaschutz

Zu den weiteren Positivpunkten des neuen Regierungsprogramms nennt die Obfrau die Chancen, die sich für die Betriebe in Hinblick auf Klimaschutzmaßnahmen ergeben: Das Maßnahmenpaket Reparatur und der Photovoltaik-Schwerpunkt schaffe Chancen, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit und Umweltschutz bei den KonsumentInnen stärker zu verankern.  „'Reparieren statt Wegwerfen' hat das Zeug dazu, eine Trendwende weg von der Wegwerfgesellschaft hin zur nachhaltigen Weiterverwendung von Gegenständen des täglichen Bedarfs einzuleiten. Das passt sehr gut zum Gewerbe und Handwerk. Ambitionierte Ziele im Klimaschutz wie das „1 Million-Dächer“-Photovoltaik-Programm und die Erhöhung der Sanierungsrate und -qualität bei Gebäuden sind zudem wichtige Maßnahmen, um die Konjunktur im Gewerbe und Handwerk wieder in Schwung zu bringen“, unterstreicht Scheichelbauer-Schuster. 

Steuerliche Entlastungen

Was den Bereich der Entlastungsmaßnahmen im steuerlichen Bereich betrifft, seien diese „umfassend und geeignet, den Betrieben wichtige Impulse zu geben“. Insbesondere die Reduktion bei den Einkommenssteuer-Tarifen, die Ausweitung des Gewinnfreibetrages, aber auch eine KöST-Senkung und etwa Investitionsprämien in klimaschonende Technologien werden dem Handwerk und Gewerbe helfen. „Unter dem Strich wurde eine Vielzahl an richtigen Maßnahmen im neuen Regierungsprogramm verankert. Eine kluge und zeitgerechte Umsetzung wird das Um und Auf sein, damit der Standort nachhaltig profitiert“, so die Obfrau abschließend. (PWK010/us)

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