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Handelsobmann Trefelik: Schließung der Handelsbetriebe in Ostösterreich ist ein harter Nackenschlag

Handelsunternehmen zahlen den Preis für die Covid-Situation in Österreich

Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel
© WKÖ/Nadine Studeny

„Der Handel war gestern sicher und wird auch morgen sicher sein!“, sagt Rainer Trefelik, Bundesobmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich, zu den heute bekannt gegebenen Plänen für einen neuerlichen Lockdown im Osten Österreichs. „Unternehmen, deren Mitarbeiter und die Kunden im Handel haben sich in den letzten Monaten sehr diszipliniert verhalten und alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten. Alle bisherigen Untersuchungen bestätigen, dass die Geschäfte alles andere als Hot-Spots für Ansteckungen sind. Aus dem Handel sind keine Clusterbildungen bekannt“.

Durch die angekündigte Schließung der Handelsbetriebe in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland von Gründonnerstag bis zum Dienstag nach Ostern entfällt der größte Teil des wichtigen Ostergeschäfts. Die Ostereinkäufe sind für den Handel der zweitgrößte Umsatzbringer nach dem Weihnachtsgeschäft.

„Die Unternehmen in dieser Region verlieren allein durch das Ostergeschäft einen dreistelligen Millionenbetrag“, sagt Trefelik. „Dass nun dennoch die Handelsbetriebe wieder zusperren müssen, ist ein harter Nackenschlag“, sagt der WKÖ-Handelssprecher. Konflikte bei der Sortimentsabgrenzung sind damit vorprogrammiert. Wenn in Supermärkten neben Lebensmitteln nun zum 4. Mal auch Non-Food-Artikel verkauft werden, aber Fachgeschäfte, die das selbe Sortiment anbieten, geschlossen sein müssen, führt das wieder einmal zum großen Unmut der geschlossenen Bereiche.

Trefelik warnt: „Die Handelsbetriebe haben bereits extrem große Umsatzverluste hinnehmen müssen. Sie unterstützen die Sicherheitsmaßnahmen zur Covid-19-Prävention mit vollen Kräften, doch es darf nicht weiter verwundern, wenn immer mehr Betrieben trotz Wirtschaftshilfen die Kraft zum Weitermachen ausgeht. Wir fordern daher die Regierung auf, für diese für den Handel so wichtigen Tage vor Ostern Unterstützungs- und Kompensationsmaßnahmen auf den Weg zu bringen“.

Zu den ab 7. April angekündigten Zutrittstests hält der Sprecher des österreichischen Handels fest: „Kunden, die in Geschäften bummeln und schmökern und keine Zielkäufe tätigen, werden das wohl nicht mehr tun, weitere Umsatzverluste sind vorprogrammiert. Wenn getestet wird, dann muss überall getestet werden – in allen Branchen und ohne Ausnahme. Es kann nicht sein, dass hier wieder Wettbewerbsnachteile einzelner Gruppen entstehen. Der österreichische Handel bekennt sich grundsätzlich zur Teststrategie der Regierung: Diese sollte jedoch alle Bevölkerungsgruppen umfassen, es kann nicht sein, dass immer nur die gleichen Personen getestet werden“. (PWK146/SR)

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