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Handelsarbeiter/-innen - Kollektivvertragslöhne steigen um durchschnittlich 2,35 Prozent 

Sozialpartner im Handel bringen auch deutliche Rahmenrechtsverbesserungen auf den Weg - Neuer Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2018 in Kraft

Handel
© WKÖ

Neben der Erhöhung der Löhne für die 120.000 Handelsarbeiterinnen und Handelsarbeiter um durchschnittlich 2,35 Prozent ist es den Sozialpartnern im heimischen Handel - der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und der Gewerkschaft vida - gelungen, im Rahmenrecht Verbesserungen zu erzielen. Weiters konnte bei den Zulagen eine Vereinheitlichung erreicht und somit erstmals ein österreichweites Zulagensystem verankert werden. Diese Bestimmungen treten - wie der gesamte neue Kollektivvertrag - mit 1. Jänner 2018 in Kraft.

Weiters haben sich die Sozialpartner auf eine Ausweitung der Verfallsfristen geeinigt. 

„Dieser Abschluss liegt deutlich über der Inflationsrate und ist somit ein signifikanter Lohnzuwachs. Damit ist sichergestellt, dass sich die Arbeit der Menschen auch finanziell lohnt und sie dementsprechend gut davon leben können“, so Christine Heitzinger, Vorsitzende des Fachbereichs Dienstleistungen in der Gewerkschaft vida. 

Angleichung von Arbeitern und Angestellten in wirtschaftlich verträglichen Schritten

"Mit diesem Abschluss positioniert sich der heimische Handel als weitsichtiger Vorreiter, weil wir damit auf Kollektivvertragsebene die Angleichung von Arbeitern und Angestellten in wirtschaftlich verträglichen Schritten umsetzen", hält Peter Buchmüller, Arbeitgeber-Chefverhandler und Obmann der Bundessparte Handel, fest.

vida-Fachbereichsvorsitzende Heitzinger zeigt sich weiters erfreut, dass die Anrechnung der Karenzzeiten auch bei Handelsarbeiterinnen und -arbeitern mit 1. Jänner 2020 mit jenen der Handelsangestellten gleichgestellt wird. (PWK944)

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