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Halbierung der Flugabgabe bringt Rückenwind für gesamten Wirtschaftsstandort 

Wirtschaftskammer begrüßt Entlastung – Wettbewerbsverzerrung abgefedert

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Die Mobilitätswirtschaft begrüßt, dass die Halbierung der Ticketsteuer nun realisiert wird. „Diese Entlastung verleiht dem gesamten Wirtschaftsstandort Rückenwind“, betont Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr.  

Dem jetzigen Plan der Regierung folgend, soll die Flugabgabe, die 2011 eingeführt wurde, nun per 1.1.2018 gesenkt werden. Derzeit werden - je Flug und Passagier -  auf der Kurzstrecke 7 Euro, auf der Mittelstrecke 15 Euro und auf der Langstrecke 35 Euro fällig. Das Gesamtaufkommen aus der Ticketsteuer wird mit derzeit rund 100 Mio. Euro beziffert. 

„Die Wirtschaftskammer hat vehement auf die weitreichenden, schädlichen Auswirkungen der Ticketsteuer auf Standort und Beschäftigung hingewiesen, und wir freuen uns, dass unsere Argumente nun doch Gehör gefunden haben“, so Klacska.  

Längst überfällige Senkung positiv für Standort und Beschäftigung

Christian Domany, Sprecher der Berufsgruppe Luftfahrt in der WKÖ, unterstreicht: „Diese Senkung ist überfällig, denn die Abgabe verursacht eine Wettbewerbsverzerrung, die standortschädlich ist. Die Steuersenkung schafft nicht nur mehr Fairness für die Luftfahrtunternehmen, sondern auch eine Entlastung für die Passagiere, die ja die höheren Ticketpreise berappen mussten. Das zieht positive Kreise für die Tourismuswirtschaft und alle Beschäftigten der betroffenen Branchen“. Außerdem könne auch der Fiskus profitieren, weil mittelfristig positive Effekte die Steuersenkung kompensieren können. (PWK073/PM) 

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