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Härtefall-Fonds: Im Schnitt 1.200 Euro im siebten Monat ausgezahlt

Insgesamt haben rund 203.000 Personen Unterstützung beantragt, 700 Millionen Euro wurden ausbezahlt

MNS-Maske und Euroscheine
© Envato

Der Härtefall-Fonds ist eine der wichtigsten Unterstützungsmaßnahmen für von der Corona-Pandemie betroffene heimische Klein- und Mittelunternehmen (KMU). Seit seiner Einführung haben rund 203.000 Personen Unterstützung beantragt, 700 Millionen Euro wurden ausbezahlt. Im siebten Beantragungszeitraum (von 16. September bis 15. Oktober) wurden durchschnittlich rund 1.200 Euro ausbezahlt.

Maximal 30.000 Euro Förderhöhe möglich

Durch die Ausweitung der Betrachtungszeiträume auf zwölf Monate beträgt die maximale Förderhöhe  12 x 2.500 Euro – also in Summe 30.000 Euro. Die WKÖ hat sich dafür eingesetzt, dass die Anzahl der Betrachtungszeiträume auf 12 Monate ausgeweitet wird. Das ist ein großer Erfolg für die Vielzahl an EPU und KleinstunternehmerInnen, die damit auch für die kommenden Wochen und Monate auf den Härtefall-Fonds als Sicherheitsnetz vertrauen können.  Kammerübergreifend arbeiten seit dem Start der Abwicklung des Härtefall-Fonds mehrere hundert Mitarbeiter an der Abwicklung dieses Instruments, das ein wichtiger Bestandteil der Unterstützung der UnternehmerInnen in der Krisenzeit ist.

Eine aktuelle Umfrage der KMU Forschung Austria (Zeitraum Mitte Juli bis Ende August 2020) hat ergeben, dass 57 Prozent der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) im Zusammenhang mit der Corona-Krise staatliche Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch genommen haben. Fast alle haben dabei den von der Regierung eingerichteten und von der Wirtschaftskammer abgewickelten Härtefall-Fonds genutzt.


Deutlich weniger wurden zudem Abgaben- und Steuerstundungen (36 Prozent), Ratenzahlung bzw. Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen (35 Prozent) und Fixkostenzuschüsse (29 Prozent) beantragt. Eine sehr geringere Rolle spielt für EPU die Beanspruchung von Kreditgarantien (9 Prozent).

Die größte Zustimmung unter den Maßnahmen erhalten die Möglichkeit von Abgaben- und Steuerstundungen (79 Prozent sehr zufrieden und zufrieden) und die Ratenzahlung bzw. Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen (77 Prozent sehr zufrieden oder zufrieden). In der gewerblichen Wirtschaft waren per Jahresende 2019 rund 318.800 Ein-Personen-Unternehmen tätig. Dies entspricht 59 Prozent der aktiven Wirtschaftskammermitglieder.

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