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Haber bei WKÖ-Wirtschaftsparlament: Gute Konjunktur schafft Spielraum für Entlastung und für Stärkung von Standort und Wettbewerbsfähigkeit 

Fiskalratsvorsitzender Gottfried Haber erwartet beim Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich gute Wirtschaftsentwicklung in Österreich und Europa

Wirtschaftsparlament der WKÖ: Professor Gottfried Haber, Vizedekan der Donau-Universität Krems und Vorsitzender des Fiskalrates, und WKÖ-Präsident Harald Mahrer
© WKÖ/Leithner Wirtschaftsparlament der WKÖ: Professor Gottfried Haber, Vizedekan der Donau-Universität Krems und Vorsitzender des Fiskalrates, und WKÖ-Präsident Harald Mahrer

Die konjunkturelle Entwicklung - Status quo und Perspektiven - standen im Mittelpunkt des Festvortrages von Professor Gottfried Haber, Vizedekan der Donau-Universität Krems und Vorsitzender des Fiskalrates, beim Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) heute, Donnerstag, in Wien. „Wir haben eine sehr gute Wirtschaftslage, das ist die sehr gute Nachricht. Der Höhepunkt ist aber bereits überschritten und das ist keine schlechte Nachricht“. Die Erwartungen seien nämlich nach wie vor ungebrochen positiv, allerding sei der Zenit - „das Wachstum des Wachstums“ - überschritten. „Man muss sich daher Gedanken machen, wie man den Standort weiter fit hält“, betonte Professor Haber.

Mit einem prognostizierten Wachstum von 2,8 Prozent, einer Inflationsrate um die 2 Prozent und einer guten Entwicklung sowohl bei den Investitionen als auch beim Konsum gebe es in Österreich „stabile ökonomische Rahmenbedingungen für die unternehmerische Tätigkeit“, so Haber. Auch die öffentliche Verschuldung und die Finanzsituation haben sich - in Österreich und in ganz Europa - verbessert. 

Gute Ausgangslage, aber Dynamik verlangsamt sich

Die gute konjunkturelle Situation und der stabilitätsorientierte Budgetpfad schafften Spielräume für die Zukunft, stellte Haber fest: „Wir haben eine sehr gute Ausgangslage, aber die Dynamik verlangsamt sich. Zudem gibt es globale Herausforderungen. Nun geht es darum, die Ausgangssituation zu verbessern, denn es wird Zeiten geben, die nicht mehr so rosig, sondern nur gut oder auch einmal härter sein werden.“

Auf der einen Seite gehe es um „systematische Reformmaßnahmen“ in Richtung mehr Transparenz, Überschaubarkeit und einer Verwaltungs- und Bürokratievereinfachung. Auf der anderen Seite stelle sich die Frage nach einer Entlastung insbesondere bei Steuern und Abgaben. „Es macht Sinn, Impulse für die Zukunft zu setzen, denn bei der Steuer- und Abgabenquote liegen wir in Europa im oberen Spitzenfeld.“ Erstens gehe es darum, das System „konsistenter“ zu machen. Zweitens sei eine „konkrete Entlastung“ etwa bei der Körperschaftsteuer sowie bei der Lohn- und Einkommensteuer wünschenswert. Auch die „von vielen gewünschte Abschaffung der kalten Progression“ sei noch nicht erfolgt. 

„Die Konjunktur bietet Spielraum für eine steuerliche Entlastung. Sie ist nicht nur möglich, sondern auch machbar, wenn wir Standortentwicklung und stabilen Unternehmenssektor ernst nehmen“, so Professor Haber abschließend. (PWK822/SR)

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