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Güterbeförderung-Angestellte: Sozialpartner einigen sich auf 1500 Euro Mindestgehalt 

Gemeinsames Ziel, Betriebszeiten und Freizeitwünsche der Beschäftigten zu vereinen

Die rund 30.000 Angestellten im Güterförderungs- und Kleintransportgewerbe sind die nächste Beschäftigtengruppe, für die ein Stufenplan für ein kollektivvertragliches Mindestgehalt von 1500 Euro fixiert wurde. „Wir haben uns mit den Arbeitgebern darauf geeinigt, das Mindestgehalt stufenweise anzuheben, mit Jahresbeginn 2020 wird es in der Branche kein Mindestgehalt unter 1500 Euro geben“, berichtet Karl Dürtscher, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier).

„Mit dieser Einigung haben wir ein tragfähiges Ergebnis sowohl im Konzessionierten- als auch im Kleintransport-Gewerbe für die Angestellten erreicht. Der Stufenplan bis 2020 hilft unseren Betrieben im Hinblick auf entsprechende Planungssicherheiten“, so Christian Freitag, Vertreter des Kleintransportgewerbes auf Arbeitgeberseite.

Einigung auf Ausdehnung des Durchrechnungszeitraums

Die Sozialpartner einigten sich außerdem darauf, bei den Kollektivvertragsverhandlungen 2018 über eine Ausdehnung des Durchrechnungszeitraums und eine Verlängerung der täglichen Normalarbeitszeit auf zehn Stunden zu verhandeln. „Wir wollen es den Betrieben und ArbeitnehmerInnen ermöglichen, die Betriebszeiten und die Wünsche der ArbeitnehmerInnen nach zusammenhängender Freizeit zu vereinen“, erklären Dürtscher und Franz Danninger, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gemeinsam. 

„Wir sind zuversichtlich, dass wir hier als Sozialpartner auch in diesem Bereich eine zukunftsfähige Lösung für beide Seiten finden werden“, erklären die beiden Verhandlungsführer abschließend als Ausblick für die anstehende KV-Runde im Herbst.

von

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