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Güterbeförderer sind Dienstleister der Bevölkerung

WKÖ-Fachverbandsobmann Reder fordert mehr Wertschätzung für Fahrerinnen und Fahrer und deren Arbeit 

Güterbeförderung
© WKÖ

Zwar wurden die Maßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 mit heutigem Tag wieder ein wenig lockerer, doch die Situation für Fahrerinnen und Fahrer spitzt sich immer mehr zu, teilt Günther Reder, Fachverbandsobmann des Güterbeförderungsgewerbes in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit.  Der Handel kann unter Einschränkungen wieder aufsperren. Das heißt es sind wieder mehr Zustellungen notwendig. Allerdings bleiben Gastronomie und Hotels weiterhin geschlossen, was zur Folge hat, dass Fahrerinnen und Fahrern die Möglichkeit einer warmen Mahlzeit oder die Benutzung von Sanitäranlangen verwehrt ist. 

"In letzter Zeit sind Fahrerinnen und Fahrer auch immer öfter angefeindet worden. Aus Angst vor Corona dürfen sie bei Betrieben teilweise nicht einmal mehr aufs WC gehen oder sich die Hände waschen. Dabei sind wir Transportunternehmer und unsere Fahrerinnen und Fahrer nur im Dienste der Gesellschaft und zur Versorgung der Bevölkerung unterwegs", zeigt sich Reder enttäuscht. 

Die Transportbranche appelliert daher an alle, Vernunft und Menschlichkeit walten zu lassen und Fahrerinnen und Fahrer den Zugang zu Sanitäranlagen zugänglich zu machen. Auch die Politik ist hier gefragt Lösungen anzubieten, sodass die Versorgungskette gewährleistet bleibt und allen Lenkerinnen und Lenker sowie den Transportunternehmern die Wertschätzung und der Respekt entgegengebracht wird, den die gesamte Branche verdient.   

Die Regelungen im Transportgewerbe werden immer strenger, die Kosten immer höher und der Druck durch ausländische Unternehmen steigt enorm. In Medienberichten ist in letzter Zeit leider häufiger eine verzerrte Darstellung erfolgt und die Arbeitsbedingungen sowie Löhne von ausländischen Transportunternehmer als allgemein gültig hingestellt worden. "Uns geht es um seriöse und ernsthafte Preiskalkulationen für Transportdienstleitungen und faire Rahmenbedingungen," betont Reder und fordert auch für Transportdienstleistungen Kostenwahrheit und ein gesetzliches Verbot von Preisdumping im Straßengüterverkehr. (PWK608/DFS)

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