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Großes Potential für Zulieferer bei ADB-finanzierten Projekten 

Wirtschaftsdelegierter Rössler: Österreichische Unternehmen genießen guten Ruf bei Asiatischer Entwicklungsbank – regelmäßige Kontaktpflege ist aber wichtig

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„Bei der Asiatischen Entwicklungsbank ADB genießen österreichische Consultants und Anlagelieferanten einen sehr guten Ruf und die Bank würde sich noch mehr Engagement österreichischer Firmen bei ADB-finanzierten Projekten wünschen“, fasst der österreichische Wirtschaftsdelegierte für die Philippinen Franz Rößler seine Eindrücke von der österreichischen Wirtschaftsmission 2017 zur ADB nach Manila zusammen. Gute Chancen gibt es demnach für Zulieferung im Energie-, Transport-, Wasser-, städtischen Infrastruktur- und im Bildungssektor.

Finanzierte Projekte in neuen rasch wachsenden Märkten

Rössler: „Bei ADB-finanzierten Projekten können Auftragnehmer mit einer gesicherten Finanzierung, internationalen Standards bei Ausschreibungen und damit einem geringeren Risiko für Projekte in rasch wachsenden neuen Märkten Asiens zählen.“ Um aus ADB-finanzierten Projekten Aufträge zu erhalten, sei aber eine regelmäßige Kontaktpflege mit den ADB-Experten in Manila wichtig. 

Im vergangenen Jahr finanzierte die ADB in ihren 48 asiatischen und pazifischen Mitgliedsländern Projekte in Höhe von 28 Milliarden US-Dollar. Sie ist die wichtigste multilaterale Finanzierungsinstitution für Projekte in der asiatisch-pazifischen Region und fokussiert auf den Ausbau von Infrastruktur in Asien. Es handelt sich dabei in erster Linie um Projekte im Sektor Energie, gefolgt von Transport, Finanzen und Verwaltung sowie in den Bereichen Wasser und anderer städtischer Infrastruktur. Die Hauptkreditnehmerländer sind derzeit Indien, China, Pakistan, Bangladesch und Kasachstan. Österreichische Unternehmen haben 2016 Aufträge in Höhe von rund 13 Millionen USD aus ADB-finanzierten Projekten erhalten. (PWK254/BS) 

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