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Globale Best Practice Lösungen vor den Vorhang: Energy Globe World Awards verliehen – österreichische Unternehmen wieder Weltspitze 

Preisverleihung und interaktiver Umweltgipfel in der Wirtschaftskammer Österreich

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Rund 2000 innovative Projekte und Lösungsansätze für globale Umweltprobleme aus aller Welt werden alljährlich für den Energy Globe Award eingereicht. Um die herausragendsten davon vor den Vorhang zu holen, hat sich der Energy Globe Award heuer einen besonderen Rahmen gegeben: Die Preisverleihung, die am Freitag in der Sky Lounge der Wirtschaftskammer Österreich stattfand, war eingebettet in einen interaktiven Umweltgipfel mit je einem Experten/einer Expertin aus einem Kontinent: Maneka Gandhi, Indiens Ministerin für Frauen und Kinder für Asien, Peter Rae, Ehrenvorsitzender der Internationalen Allianz für erneuerbare Energien, Australien, Prof. Edward S. Ayensu, ehemaliger Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Weltbank aus Afrika, Don Baker, Gründer der Bewegung Sustainability für die USA sowie für Europa Prof. Franz Josef Radermacher, Co-Gründer der Global Marshall Plan Initiative aus Deutschland diskutierten via Liveschaltung über Klimawandel, drängende Umweltprobleme und die Notwendigkeit, darauf globale Antworten zu finden.

Jeder ist zum Handeln aufgerufen“

Beispielgebend für herausragende Einzelinitiativen sind die Preisträger des Energy Globe, betonte Prof. Mohan Munasinghe in seiner Keynote. Der Wissenschaftler und Umweltexperte aus Sri Lanka hat 2007 gemeinsam mit dem amerikanischen Vizepräsidenten Al Gore den Nobelpreis für ein Konzept zur Begegnung des Klimawandels bekommen. Seinem Ansatz folgend, ist dem Klimawandel nicht nur mit Umweltschutzmaßnahmen zu begegnen, es müssten auch immer die soziale Dimension sowie das Schaffen von Wohlstand als gleichwertige Ziele verfolgt werden, denn Wirtschaft sei nicht Teil eines Problems, sondern vielmehr Teil der Lösung, betonte Munasinghe.

„Klimawandel und Umweltprobleme sollten jedem jederzeit im Bewusstsein bleiben. Dies gilt nicht nur für die Staatsführungen. Und wir sollten nicht darauf warten, dass die Politik etwas tut, jeder von uns ist zum Handeln aufgerufen – dass dies geht, zeigen die Preisträger“. 

Rot-weiß-roter Erfolg für Handelsunternehmen Hofer

  • Österreich hat dieses Jahr besonderen Grund zu Freude, denn in der Kategorie Luft siegt die heimische Einzelhandelskette Hofer KG für das Klimaschutzprojekt „Wir arbeiten CO2-neutral“. Das Projekt umspannt alle Unternehmensbereiche vom Produktsortiment bis hin zu Lagerung, Transport und Verbrauchermärkten. Wichtige Bausteine sind der Umstieg auf Grünstrom, die Steigerung der Energieeffizienz, die Beteiligung und Motivation der Mitarbeiter sowie Kunden zum aktiven Mitmachen und die die Kompensation der noch verbliebenen Restemissionen durch Ankauf von Credits aus externen Projekten.

  • In der Kategorie Erde ging der Preis an Tahzingdong aus Bangladesch für ein Aufforstungs- und Trinkwasserkonservierungsprojekt in der Bergregion Bandarban.

  • In der Kategorie Feuer überzeugte die Multicon AG & Co. KG aus Deutschland die Jury mit der Entwicklung eines mobilen Solarenergiegenerators. 

  • In der Kategorie Wasser siegte das Tropical Research and Conservation Centre aus Malaysien für ein Projekt zur Rettung und Erhaltung von Korallenriffen.

  • Der Globe in der Kategorie Jugend ging an die Asociación Vertidos Cero aus Spanien für den Einsatz einer App zur Vermeidung von Abfall im Meer.

  • Und in der Kategorie Sustainable Plastics durften sich Vertreter des Unternehmens EcoAct aus Tanzania über einen Preis freuen. Das Unternehmen erzeugt Baumaterialen und Zaunpfähle aus Plastikmüll.


WKÖ-Präsident Christoph Leitl betonte, dass die Wirtschaftskammer Österreich den Energy Globe Award seit Jahren gern unterstützt: „Die heimische Wirtschaft steht hinter Initiativen wie dieser, denn wir brauchen Beispiele wie diese, um uns gemeinsam den globalen Herausforderungen stellen zu können. Unsere Gratulation an die Preisträger, unser Dank gilt ihnen für diese Best Practice Beispiele und Energy Globe Award –Initiator Wolfgang Neumann für seine Initiative.“ (PWK227/PM)

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