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Gleitsmann: Qualifizierte Zuwanderung kann Fachkräftemangel mildern 

Pauschale Arbeitgeber-Kritik der Gewerkschaft nicht zielführend, mehr offene Lehrstellen

Martin Gleitsmann
© WKÖ

„Angesichts der hitzigen Diskussion rund um das Thema Lehre und Asyl braucht es dringend eine Versachlichung der Diskussion. Die Bundesregierung hat nun eine Trennung zwischen Asyl und Zuwanderung auf Basis des Fachkräftebedarfs getroffen. Dies hilft den Betrieben künftig, weil damit Rechtssicherheit geschaffen wird. Die Stärkung der Rot-Weiß-Rot-Karte ist dabei ein probates Mittel, um auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes zu reagieren und qualifizierte Zuwanderung zu ermöglichen, die den Arbeitsmarkt nicht überfordert, aber gleichzeitig den Bedürfnissen der Betriebe in den einzelnen Sparten Rechnung trägt“, betonte heute, Montag, Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

"Der Fachkräftemangel ist eine Tatsache"

„Entgegen den Behauptungen der Gewerkschaft Vida, dass heimische Betriebe immer weniger Lehrstellen zur Verfügung stellen würden, hat sich der Lehrstellenüberhang für Juli 2018 im Vergleich zum Vorjahr auf 2.520 vergrößert. Die vom Vorsitzenden Hebenstreit vorgebrachten Lehrlingszahlen vom Jänner sind damit bereits überholt“, so Gleitsmann. Das heißt, Österreichs Betriebe suchen weitaus mehr Lehrlinge, als tatsächlich verfügbar sind. „Der Fachkräftemangel ist eine Tatsache, schließlich klagen mehr als drei Viertel der Unternehmen über das Fehlen geeigneter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Gleitsmann. 

Vorrangig muss das Potenzial der Erwerbsbevölkerung in Österreich ganz gezielt und effizient gefördert werden. Bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen kommt aufgrund des großen Ost-West-Gefälles am Arbeitsmarkt der überregionalen Vermittlung eine besondere Bedeutung zu.

Zusätzlich zu Maßnahmen im Inland braucht es aber einen verstärkten Fokus auf die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte. Dafür ist die Rot-Weiß-Rot – Karte das Instrument erster Wahl, da sie sich streng an den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts orientiert“, so Gleitsmann. (PWK567/us)

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