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Gleitsmann: Modell des Papamonats auf freiwilliger Basis läuft gut

Wirtschaft sieht keine Notwendigkeit auf Rechtsanspruch – Flexibilisierung der Arbeitszeit hilfreicher und wichtiger Schritt für Vereinbarkeit Beruf und Familie

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„Die bisherigen Erfahrungen bei Altersteilzeit, Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit zeigen, dass Freiwilligenmodelle der bessere Weg sind. Dies wird durch die aktuellen Zahlen beim Papamonat bestätigt. Denn seit Einführung des freiwilligen Papamonats für Geburten ab 1.3.2017 wurden bereits mehr als 1000 Anträge gestellt. Auch sind uns keine Beispiele aus der Praxis bekannt, wo es zu Problemen beim Abschluss einer Vereinbarung gekommen ist“, betonte heute, Montag, der Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der WKÖ, Martin Gleitsmann. 

Aus Sicht der Wirtschaft bestehe keine Notwendigkeit, einen entsprechenden Rechtsanspruch durchzusetzen. Denn bereits jetzt existieren sehr viele Möglichkeiten auf rechtlicher Basis, um aus familiären Gründen eine Dienstfreistellung zu erwirken, wie etwa Pflegeurlaube oder Freistellungsansprüche in Kollektivverträgen.

„Um Familie und Beruf besser zu vereinbaren, sind mehr Möglichkeiten der flexiblen Arbeitszeit sowie der weitere Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen der bessere Weg. Davon profitieren Betriebe und Arbeitnehmer. Unsere Unternehmen sind mehrheitlich klein- und mittelbetriebliche strukturiert. Diese Unternehmen sind in den letzten Jahren durch immer mehr Bürokratie und Regulierungen immer stärker belastet worden. Nun steht eine spürbare Entlastung dieser Unternehmen an erster Stelle, eine Flexibilisierung der Arbeitszeit wäre hier ein wichtiger und hilfreicher Schritt“, so Gleitsmann abschließend.  (PWK615/US)

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