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Gleitsmann: Bundesregierung erleichtert Zugang zur Wiedereingliederungsteilzeit 

Forderungen zahlreicher Experten sowie der WKÖ nach flexiblerem Antritt der Wiedereingliederungsteilzeit wurden berücksichtigt

Martin Gleitsmann
© WKÖ

„Die Bundesregierung hat mit dem Beschluss im heutigen Ministerrat den Weg für eine sinnvolle, flexible Ausgestaltung des Modells der Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) geebnet“, freut sich Martin Gleitsmann, Leiter der Sozialpolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Das auf Initiative der WKÖ mit 1. Juli 2017 in Kraft getretene Wiedereinstiegsmodell zeigt, dass sich die Erwartungen mit bis dato rund 1.500 Fällen bestätigt haben und das Modell gut angenommen wird. 

Dabei können Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbaren, dass der Arbeitnehmer nach einem Krankenstand von mindestens sechs Wochen stufenweise wieder in den Beruf einsteigt. Das Modell ist für beide Seiten freiwillig, die wöchentliche Normalarbeitszeit darf für die Dauer von maximal sechs Monaten um höchstens 50 Prozent und mindestens 25 Prozent reduziert werden. Der Dienstnehmer erhält für den Wiedereingliederungszeitraum neben dem aliquoten Entgelt und den aliquoten Lohnnebenkosten vom Dienstgeber ein Wiedereingliederungsentgelt.

Wiedereinstieg nach längerer Krankheit wird leichter

 „Wir freuen uns, dass nach knapp einem Jahr, das Modell noch attraktiver bzw. leichter zugänglich gemacht wird. Wir haben – gemeinsam mit Experten – von Anfang an gefordert, dass Betroffene nach Ende ihres längeren Krankenstandes, eine gewisse Zeit haben sollten, um sich für die Inanspruchnahme zu entscheiden. Bisher mussten sie die Wiedereingliederungsteilzeit unmittelbar im Anschluss des Krankenstandes beginnen, künftig haben sie dafür bis zu einen Monat Zeit. Damit wird die Attraktivität des Modells weiter gesteigert und die Zahlen sollten sich weiterhin positiv entwickeln“, so Gleitsmann. (PWK384/DFS)

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