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Gleitsmann zu Adaptierungen der RWR-Karte: „Wirksamer Hebel gegen Fachkräftemangel und wichtiges Asset für Wirtschaftsstandort“ 

Nun auch RWR-Karte für Bachelor- und Doktorats-Absolventen – eigene Kategorie für Start-ups

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Als notwendige Modernisierung für qualifizierte Zuwanderung und wirksamen Hebel gegen den Fachkräftemangel begrüßt die Wirtschaftskammer die heute beschlossenen Änderungen bei der Rot-Weiß-Rot-Karte.

Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik in der WKÖ, erläutert: „Mit diesen Adaptierungen schaffen wir nicht nur pragmatischere und fairere Zugänge, sondern machen die RWR-Karte zu einem noch tauglicheren Instrument zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Damit wird Österreich im globalen Wettbewerb um die besten Köpfe attraktiver. Wir freuen uns, dass wesentliche, langjährige WKÖ-Forderungen in den gesetzlichen Neuerungen aufgegriffen wurden“. 

Hier die wesentlichsten Adaptierungen:

  • Es werden nun auch Bachelor- und Doktorats-Absolventen in die RWR-Karte für Studienabsolventen miteinbezogen.
  • Die Frist für die Arbeitssuche von Studienabsolventen wird von 6 auf 12 Monate ausgeweitet, sie erhalten künftig einen regulären Aufenthaltstitel. 
  • Es wird eine eigene RWR-Karte inklusive Punktesystem für Start-Up-Gründer eingeführt. Nach zwei Jahren ist ein Umstieg auf eine „RWR-Karte plus“ möglich.
  • Für Fachkräfte in Mangelberufen ist das Kriterium „Alter“ künftig kein Knock-out-Kriterium mehr. Damit ist es künftig auch für über 40-jährige qualifizierte Fachkräfte möglich, eine RWR-Karte zu erhalten.
  • Das maximale Beschäftigungsausmaß für die Erteilung einer Beschäftigungsbewilligung ohne Arbeitsmarktprüfung beträgt künftig für Bachelor-, Master-, und Doktoratsstudenten generell 20 Stunden pro Woche (bis jetzt waren es 10 Wochenstunden für Bachelorabsolventen) und umfasst auch Studienabsolventen in der Jobsuchzeit.
  • Die Geltungsdauer der RWR-Karte beträgt künftig zwei Jahre, danach kann eine RWR-Karte plus mit unbeschränktem Arbeitsmarktzugang ausgestellt werden.


    „Die Wirtschaft steht hinter allen sinnvollen Maßnahmen, die den Betrieben helfen, geeignetes Fachpersonal zu finden. Doch mit Maßnahmen im Inland alleine wird man nicht das Auslangen finden. Daher ist es besonders wichtig, den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich auch für internationale Fachkräfte attraktiv zu machen. Das wird uns mit diesen Neuerungen besser gelingen.“ (PWK543/PM)

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