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WKÖ-Experte Gleißner: Digitalisierung bringt Jobs, wenn wir die Chancen nutzen

AMS ist mit dem Projekt “New Digital Skills“ Vorreiter und zeigt: Ängste vor der Digitalisierung sind unbegründet

Digitalisierung am Arbeitsplatz
© WKÖ

Die Initiative des Arbeitsmarktservice (AMS), von zahlreichen Experten analysieren zu lassen, welche Skills in Zukunft gefragt sind, sei im Sinne der heimischen Betriebe und der Beschäftigten sehr zu begrüßen, sagt Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Und die heute präsentierten Ergebnisse dieser Analysen zeigten, „dass die häufig verbreiteten Ängste vor der Digitalisierung unbegründet sind. Denn unterm Strich überwiegen die Chancen die Risiken bei weitem“, betont Gleißner. Dem entspricht die Entwicklung am Arbeitsmarkt, wonach bis 2023 in Österreich 214.000 Jobs hinzukommen sollen. 

„Die Vorteile der Digitalisierung liegen auf der Hand: Indem der Roboter standardisierte, einfache Tätigkeiten übernimmt, setzt er Ressourcen frei. Dadurch können sich die Mitarbeiter auf ihre Kernkompetenzen, etwa die Beratung der Kunden, konzentrieren. In den Bereichen Beratung, Unterricht, Technik, IT steigt daher der Bedarf an Jobs. Neue IT-Lösungen ermöglichen auch flexibles Arbeiten, wie etwa Telearbeit, die von vielen Mitarbeitern gewünscht wird“, nennt Gleißner einige Beispiele. Aber auch lebenslanges Lernen und Wissenstransfer werden durch digitale Tools leichter. 

Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
© Gerhard Berger Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)

Es gibt noch Luft nach oben

Voraussetzung dafür ist, dass die Mitarbeiter die nötigen Kompetenzen aufweisen, die die AMS-Untersuchung aufzeigt. Das sind in erster Linie ein IT-Grundverständnis, aber auch Wissen über Datenschutz und Datenverarbeitung sowie soziale und methodische Skills. „Das AMS liefert wichtige Inputs für das Bildungssystem und die Politik. Denn, wie auch das Institut für Höhere Studien (IHS) bereits im heurigen Sommer erwähnt hat, gibt es in Sachen Digitalisierung noch Luft nach oben,“ sagt Gleißner.

Wichtig sei, den Mitarbeitern wie den Betrieben die Ängste zu nehmen und sie zielgerichtet zu unterstützen. Im Rahmen der Impulsberatung erweitert das AMS daher künftig sein Beratungsspektrum und unterstützt Betriebe in Digitalisierungsfragen – für Gleißner „ein zukunftsweisender und richtiger Weg“. (PWK566/DFS)

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