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Gleißner: Beschlüsse zu Karenzzeiten und Papamonat belasten Wirtschaft 

Zumindest rückwirkende Anrechnung abgewendet

Papamonat, Karenzzeiten
© WKÖ

„Die Anrechnung aller Karenzzeiten und die Einführung des Papamonats bedeuten eine erhebliche Belastung der Betriebe“, kritisiert Rolf Gleißner, stv. Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuellen Beschlüsse im Nationalrat. Vor nicht einmal neun Monaten hat der Nationalrat die Kollektivvertragspartner aufgefordert, Karenzzeiten von bis zu 24 Monaten für Ansprüche anzurechnen. Die KV-Partner haben diese Anrechnung fast lückenlos umgesetzt.

Wahltaktische Schnellschüsse belasten die Unternehmen

„Umso unverständlicher ist es, dass Unternehmen jetzt per Gesetz alle Karenzzeiten ohne Obergrenze voll anrechnen sollen“, erinnert Gleißner an den Auftrag des Nationalrats. Diese unverhältnismäßige Anrechnung widerspricht dem Gedanken von Vorrückungen in Kollektivverträgen, weil hier der Produktivitätszugewinn durch betriebliche Erfahrung vergütet wird. „Vernünftig am Beschluss ist, dass er nur für künftige Karenzen gilt, die Rückwirkung wurde auf unseren Druck hin gestrichen und wäre für die Betriebe nicht zu finanzieren gewesen“, so Gleißner. 

Der Beschluss zum Papamonat sei ebenso ein wahltaktischer Schnellschuss: „Es gibt genug Instrumente für Väter, um Beruf und Familie zu vereinbaren. Die Förderung von Familien ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen, das nicht allein den Unternehmen aufgebürdet werden darf“, sagt Gleißner.(PWK358/US)

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