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Gleißner: Abfertigung neu ist Erfolgsgeschichte 

3,1 Millionen ArbeitnehmerInnen profitieren – Behaltedauer der Abfertigungsansprüche überdenken, um Veranlagungsergebnis zu verbessern

Geld
© WKÖ

Aus Sicht der Wirtschaft ist die ´Abfertigung neu´ eine Erfolgsgeschichte: „Zuletzt befanden sich mehr als 3,1 Millionen Anwartschaftsberechtigte im neuen Abfertigungssystem, das sind mehr als 82 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Im Unterschied zu früher bekommt nun nahezu jeder Arbeitnehmer eine Abfertigung bzw kann sich seinen – vom Dienstgeber – finanzierten Betrag auszahlen lassen. Das ist ein echter Quantensprung gegenüber dem alten System“, sagt Rolf Gleißner, stv. Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der WKÖ. 

Mit der Abfertigung neu wurde bereits frühzeitig auf den Wandel in der Arbeitswelt reagiert, weil sich die Arbeitsverhältnisse in den letzten fünfzehn Jahren verändert haben. Denn der Anteil der kurzfristigen Dienstverhältnisse bis 3 Jahre ist angestiegen. Die ´Abfertigung alt´ ging ja bei Selbstkündigung verloren und Anspruch bestand erst nach drei Dienstjahren. 

Was aus Sicht der Wirtschaft den Charakter der Zukunftsvorsorge stärken würde, wäre, die Behaltedauer der Abfertigungsansprüche zu verlängern, sodass diese nicht nach drei Jahren sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt entnommen werden können. „Das würde den Arbeitnehmern einen Mehrwert bringen und würde sich zudem positiv auf die Veranlagungsergebnisse auswirken. Denn vorzeitige Kapitalentnahmen schwächen natürlich das System und vermindern damit das positive Veranlagungsergebnis“, so Gleißner abschließend. (PWK211/us)

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