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Gleißner: „Kein Betrieb parkt in Zeiten des Fachkräftemangels leichtfertig Beschäftigte beim AMS zwischen“ 

Flexibilität ist für viele Unternehmen aber notwendig, um auf saisonale und konjunkturelle Schwankungen reagieren zu können

Rolf Gleißner
© WKÖ

Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)-Experte Rolf Gleißner zeigt wenig Verständnis für die Kritik von AK-Präsidentin Renate Anderl am „Zwischenparken“ von Beschäftigten in der Arbeitslosigkeit. In Branchen wie dem Tourismus und der Bauwirtschaft gibt es oft keine andere Möglichkeit: „Bedingt durch das Klima hierzulande und die Alpen ist der Wirtschaftsstandort Österreich seit jeher stark witterungsabhängig. Man denke nur an ein Hotel am See, an einem Skilift oder ein Schwimmbad. Daher müssen Betriebe flexibel sein und auf saisonale Schwankungen reagieren können“, sagt der stellvertretende Leiter der Sozialpolitik in der WKÖ. Dazu kommt, dass auch die Auftragslage immer volatiler wird und sich konjunkturelle Schwankungen häufen. „Hat ein Betrieb weniger Aufträge, muss er in irgendeiner Form die Kosten reduzieren“, so Gleißner.

Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung werden immer wichtiger

Der WKÖ-Experte betont, „dass in Zeiten des Fachkräftemangels kein Unternehmen leichtfertig Beschäftigte beim AMS zwischenparkt“. Vielmehr werden im Gegenteil Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung immer wichtiger. Das ist der heimischen Wirtschaft, wo 87 Prozent einer aktuellen Umfrage zufolge den Mangel an Fachkräften bereits spüren, durchaus bewusst. „Der österreichischen Wirtschaft eine hire & fire-Strategie vorzuwerfen, ist unangebracht. Das entspricht in keiner Weise ihrem Stil“, so Gleißner.

Im Übrigen leistet insbesondere der Tourismus einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung. Die Zahl der Beschäftigten im Beherbergungs- und Gaststättenwesen ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Zudem gibt es ein fertig ausverhandeltes Saisonverlängerungsmodell der Tourismuswirtschaft, das nur noch auf die Umsetzung wartet. (PWK616/DFS)

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