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Gleißner zu Arbeitsmarktmaßnahmen: Zielorientierung statt Gießkannenprinzip

Aktion 20.000 nicht nachhaltig und zehnmal so teuer wie Eingliederungsbeihilfe – Lohnnebenkostensenkung vorrangig für Wirtschaftsstandort

Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik in der WKÖ
© WKÖ Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik in der WKÖ

 „Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sollten nicht dem Gießkannenprinzip folgen, sondern Menschen nachhaltig und effizient in den Arbeitsmarkt integrieren. Die in der Aktion 20.000 künstlich geschaffenen Jobs waren teuer, aber nicht nachhaltig. Viel wirksamer und kostengünstiger ist es, die Menschen über das bewährte Instrument der Eingliederungsbeihilfe in die Unternehmen zu vermitteln. Mit dem Geld, das ein Platz in der Aktion 20.000 kostete, hätte man mindestens zehn Jobs in der Privatwirtschaft fördern können“, so Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik in der WKÖ in Hinblick auf den SPÖ-Vorschlag, die Aktion 20.000 zu verlängern.

Ausbildung im Betrieb ist am wirksamsten für Integration in den Arbeitsmarkt

„Investitionen müssen in die Qualifikation der Menschen gehen, wie AMS-Chef Johannes Kopf erst kürzlich betont hat“, so Gleißner. „Dabei ist aber eine Ausbildung im Betrieb am wirksamsten für eine Integration in den Arbeitsmarkt. Die steigende Beliebtheit der Lehre bestätigt diesen Trend.“ Hingegen hält der Experte ein Ausbildungsgeld für alles und jeden für teuer und ineffektiv, da dabei weder darauf geachtet werde, ob die jeweilige Ausbildung die Chancen am Arbeitsmarkt verbessere, noch ob die Ausbildung überhaupt erfolgreich abgeschlossen werde. Das belege auch eine Evaluierung des teuren Fachkräftestipendiums.

Lohnnebenkostensenkung als Top-Priorität für Wirtschaftsstandort

Österreich liegt bei den Lohnnebenkosten weiterhin im Spitzenfeld. „Unser wichtigstes Ziel muss es sein, endlich von der hohen Abgabenbelastung wegzukommen, anstatt teure Wahlzuckerln zu verteilen. Denn die Senkung der Lohnnebenkosten ist die beste Maßnahme, um die Beschäftigungsentwicklung nachhaltig abzusichern und so den Wirtschaftsstandort zu stärken“, betont Gleißner abschließend. (PWK451/FS)

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