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WKÖ-Kopf: Gezielte Vermittlung und Aufzeigen bestehender Jobchancen entscheidend

Deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit – Qualifizierung von Fachkräften vorantreiben

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

"Mit knapp 458.000 Arbeitslosen im März ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit längerem deutlich gesunken. Die Anfang März gesetzten Öffnungsschritte im Handel und bei den körpernahen Dienstleistern zeigten Wirkung", kommentiert Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die heute bekannt gegebenen Arbeitsmarktdaten des Vormonats. Zudem zeige auch die Kurzarbeit positive Effekte. Kopf zufolge gilt es außerdem, Jobchancen besser sichtbar zu machen.

"Wir haben trotz der coronabedingt hohen Arbeitslosigkeit nach wie vor einen Fachkräftemangel. Vom Elektroinstallateur bis hin zum IT-Spezialisten und zur Pflegerin gibt es großen Bedarf. Diese Chancen auch in schwierigen Zeiten müssen wir stärker sichtbar machen, damit sich mehr Menschen für diese Berufe entscheiden"
Karlheinz Kopf

Auch müsse die Aus- und Weiterbildung stärker nach dem Bedarf am Arbeitsmarkt ausgerichtet werden. Dabei sei betriebsnahe Weiterbildung zu forcieren, da diese die besten Arbeitsmarktchancen habe. "Und wir sollten auch die Weiterbildungsmöglichkeit während Kurzarbeit bestmöglich nutzen. Qualifizierung ist der Schlüssel, um für die Zeit nach der Krise bestens aufgestellt zu sein", sagt der WKÖ-Generalsekretär. Um eine Verfestigung der Arbeitslosigkeit zu vermeiden, sollte man das bewährte Instrument der Eingliederungsbeihilfe weiter ausbauen anstatt teure Projekte mit zweifelhafter Wirkung, wie die Aktion 20.000 zu starten.

Ein wichtiges Anliegen ist ihm auch die zielgerichtete Vermittlung – auch über Bundesländergrenzen hinweg. Darauf gelte es einen Fokus zu legen: "In vielen Bereichen herrscht ein Ost-West-Gefälle. Gerade jungen, ungebundenen Leuten kann es neue Jobchancen eröffnen, wenn sie hier mobil sind und auch in ein anderes Bundesland gehen", so Kopf. (PWK159/DFS)

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