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Gewerbliche Wirtschaft optimistisch - Größte Sorge Fachkräftemangel 

WKÖ-Wirtschaftsbarometer: Aussichten so gut wie zuletzt im Jahr 2011 - Große sind optimistischer - Exporte und Konsum als Wachstumstreiber

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Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat die Lage der gewerblichen Wirtschaft untersucht. Demnach sind die Unternehmen weitgehend optimistisch betreffend der Auftragslage und der Umsätze. Größte Sorge heimischer Betriebe ist der Fachkräftemangel, geht aus dem heute Freitag veröffentlichten Wirtschaftsbarometer der WKÖ hervor. Insgesamt sind die Aussichten so gut wie zuletzt im Jahr 2011.

Neben den Befürchtungen, keine Fachkräfte zu bekommen, sorgen sich die heimischen Betriebe auch um Regulierung und Bürokratie, den steigenden Konkurrenzdruck und die Belastung durch Steuern und Abgaben.

Dabei blicken die heimischen Unternehmen wesentlich optimistischer in die Zukunft als noch im Herbst des letzten Jahres. Die Exporte ziehen nach Einschätzung der Unternehmen in den kommenden 12 Monaten an. Auch das Wirtschaftsklima ist erstmals seit sechs Jahren wieder per Saldo im positiven Bereich. Trotz der weiterhin bestehenden weltweiten politischen Risiken erwarten 40 Prozent der Unternehmen in Österreich eine Verbesserung des Wirtschaftsklimas.

Größere Unternehmen optimistischer als Kleine

Die größeren und exportierenden Unternehmen zeigen sich optimistischer als die kleineren Betriebe. Insbesondere bei den Erwartungen zu Gesamtumsatz, Exportumsätzen und Auftragslage äußern sich Firmen mit mehr als 250 Beschäftigten wesentlich positiver als kleine Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern. In den kommenden 12 Monaten sind exportierende Unternehmen für ihre Umsätze im In- und Ausland optimistisch. Auch bei der Auftragslage und den Investitionen liegen die Erwartungen der Exporteure deutlich höher als bei den nicht-exportierenden Unternehmen.

Für das Jahr 2017 sind die Erwartungen jedenfalls positiv: Die Aufhellung der Erwartungen sollte sich über die nächsten Quartale auch in einer weiterhin starken Belebung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der österreichischen Wirtschaft widerspiegeln. Infolge der weltweit höheren Wachstumsaussichten etabliert sich der Export wieder als der stärkste Wachstumstreiber für die österreichische Wirtschaft. Neben den Impulsen aus dem Ausland sorgt auch das starke Konsumwachstum für einen im Vergleich zu den letzten Jahren deutlichen Aufschwung. Auch die privaten Investitionen ziehen allmählich wieder an. Mit Jahresende 2017 sollte der vorläufige Höhepunkt erreicht worden sein und sich die Wachstumsdynamik in den kommenden Monaten abschwächen, so die Experten der WKÖ.

Gerade in der Zeit der Erholung brauche es Maßnahmen, um die Wirtschaft auch in Zukunft wettbewerbsfähig und widerstandsfähig zu machen. Die WKÖ pocht daher auf eine finanzielle Entlastung der Unternehmen, Anreize für mehr private Investitionen, den Abbau von Bürokratie und die Mobilisierung von Fachkräften.

An der Online-Umfrage im Mai 2017 nahmen 3.012 Unternehmen teil. Für das Wirtschaftsbarometer wird seit 2002 halbjährlich befragt. (APA)

Christoph Schneider, Leiter der WKÖ Stabsabteilung Wirtschaftspolitik, zum allgemeinen Wirtschaftsklima

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