th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Gewerbe und Handwerk: Wirksame Nachfolge für den Energiekostenzuschuss - jetzt!

Obfrau Scheichelbauer-Schuster fordert Planbarkeit: „Uns sperren die Betriebe zu. Wir brauchen eine zeitliche Ausweitung und unbürokratische Nachfolge für den Energiekostenzuschuss.“

Shop-Besitzer bei der Abrechnung
© Envato

Im Gewerbe und Handwerk schrillen die Alarmglocken. "Wir brauchen jetzt eine Lösung gegen die Energiekosten-Explosion und mehr Planbarkeit für 2023. Bei uns melden sich so viele Unternehmerinnen und Unternehmer an wie noch nie, nicht einmal während der Corona-Lockdowns war die Verzweiflung so groß“, warnt Spartenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster vor einem betrieblichen Kahlschlag, und weiter: 

„Viele unserer klein- und mittelständischen Betriebe erhalten jetzt Energiekosten-Vorschreibungen, deren Höhe explodiert ist. Sie wissen nicht, wie es weitergehen soll."

"Sogar alteingesessene Familienbetriebe, die Generationen überdauert haben, müssten – ohne Hilfe - zusperren, um nicht in Konkurs zu schlittern.“ 
Renate Scheichelbauer-Schuster, Spartenobfrau Gewerbe und Handwerk  

Noch ist keine Unterstützung bei den Betrieben angekommen, bisher ist nur eine Vorregistrierung zum Energiekostenzuschuss möglich. Dieser soll einen kleineren Teil der betrieblichen Mehrkosten ersetzen, allerdings bis dato nur jene, die bis Ende September 2022 angefallen sind, somit also die Vergangenheit betreffen. "Die wirklich dramatischen Energie-Rechnungen kommen bei den Unternehmen jetzt an“, so Scheichelbauer-Schuster.  

Das Gewerbe und Handwerk, in dem etliche Branchen mit besonders hohen Energiekosten-Anteilen zu finden sind, fordert deshalb:

  • Der Topf für den derzeitigen Energiekostenzuschuss muss deutlich aufgestockt werden!
  • Es braucht jetzt eine zeitliche Ausweitung für die Kostenexplosion ab Oktober 2022!
  • Die Nachfolgeregelung muss Planbarkeit bis Ende 2023 schaffen.
  • Kosten für Gas und Strom müssen für die Betriebe, vor allem und ganz besonders auch für unsere Kleinbetriebe, absehbar und kalkulierbar sein!
  • Es braucht eine unbürokratische Lösung, keine "First-come-first-serve”-Regelung.

"Jetzt gibt es noch die Chance, gegenzusteuern. Wenn die Betriebe erst einmal Fakten geschaffen und zugesperrt haben, ist es zu spät“, warnt Scheichelbauer-Schuster. 

Das könnte Sie auch interessieren

Sportbetriebe, Fitnessgeräte

Freizeit- und Sportbetriebe leiden unter enormer Last der Energiekosten

WKÖ-Legner fordert rasches Handeln: „Wenn die Kostenexplosion nicht unmittelbar gestoppt wird, droht eine Insolvenzwelle ungeahnten Ausmaßes“ mehr

Worldskills

WorldSkills 2022 in Luzern: Österreichs Gastgewerbe erzielt Top-Platzierungen

WKÖ-Gastronomie und Hotellerie freuen sich über Erfolge bei den 46. Berufsweltmeisterschaften mehr

HASSLACHER Gruppe/Koliba VYHLIADKA

Umweltkontrollbericht des Umweltbundesamtes würdigt Holzverwendung für den Klimaschutz

Nachhaltige Waldbewirtschaftung auf EU-Ebene stärken, klimafitte Wälder durch Bewirtschaftung  mehr