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Gewerbe und Handwerk: Angleichung Arbeiter-Angestellte „Schlag ins Gesicht der Betriebe“ 

Kostenschub für hauptbetroffene Sparte zu erwarten – Standortvorteile schaffen, nicht Belastungen steigern

„Unverantwortlich“ und in der Vorgehensweise „untragbar“, so kommentierte heute, Donnerstag, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster, die nun im Nationalrat beschlossene Angleichung der Rechte von Arbeitern an jene von Angestellten. Es sein ein „Schlag ins Gesicht der Betriebe“, die negativen Effekte für Gewerbe und Handwerk als hauptbetroffene Branche sehr groß. „In den vergangenen Tagen sind zahllose Rückmeldungen aus den Unternehmen bei mir eingelangt. Die Betroffenheit und die Verärgerung sind groß, dass nun in einer beispiellosen Hau-Ruck-Aktion über die Interessen der Betriebe hinweg agiert und in über 300 Kollektivverträge eingegriffen wird“, so die Obfrau.

"Belastungsgrenze" ist erreicht

Gewerbe und Handwerk ist Österreichs größter Arbeitgeber - von 666.000 Beschäftigten sind 430.000 Arbeiter. Angesichts der schleppenden Konjunktursituation in der Sparte mit dem größten Mix an Kleinbetrieben, sei bereits jetzt die „Belastungsgrenze“ erreicht. Die Einführung des Mindestlohns 2020 und die nunmehr avisierte Angleichung selbst mit Übergangsfristen bis 2021 bedeute einen „enormen Kostenschub“. „Negative Folgen für den Wirtschaftsstandort Österreich sind vorprogrammiert und unzählige Arbeitsplätze in Gefahr!", so Scheichelbauer-Schuster abschließend. (PWK792/US)

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