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Gewerbe und Handwerk goes Wissenschaft: IAGF identifiziert Zukunftsthemen für die Branche 

Institut für angewandte Gewerbeforschung als Bindeglied zur WU Wien – Langfristige Kooperation mit dem Institute for Information Business im Department of Information Systems and Operations geschlossen

v.l.: Reinhard Kainz (Geschäftsführer BS Gewerbe), Univ.-Prof. Alexander Kaiser (WU Wien), Florian Kragulj, Prof. Paulus Stuller
© WKÖ v.l.: Reinhard Kainz (Geschäftsführer BS Gewerbe), Univ.-Prof. Alexander Kaiser (WU Wien), Florian Kragulj, Prof. Paulus Stuller

„Ich freue mich, dass wir mit den Institut für angewandte Gewerbeforschung (IAGF) einen wichtigen Baustein gelegt haben um die für unsere Sparte wichtigen Zukunftsthemen zu identifizieren und sie im wissenschaftlichen Diskurs aufzubereiten“, betont Paulus Stuller, Präsident des IAGF. Mit Juni sei es nun gelungen, zudem eine enge Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien einzugehen. Das Institute for Information Business im Department of Information Systems and Operations der WU Wien wird in einer längerfristigen engen Zusammenarbeit mit dem IAGF Herausforderungen und Spannungsfelder von Gewerbe und Handwerk wissenschaftlich untersuchen.

„Unser langfristiges Ziel ist es, einen eigenen universitären Lehrstuhl für Gewerbe und Handwerk zu implementieren. Die WU Wien hat, namentlich durch Herrn Univ. Prof. Dr. Alexander Kaiser, eine klare Vorstellung, zu welchen Querschnittsthemen das Gewerbe und Handwerk interdisziplinär beforscht werden soll. Ich freue mich auf die künftige Zusammenarbeit“, so Stuller. 

Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle

Derzeit stehen insbesondere die Auswirkungen der Digitalisierung sowie neue Geschäftsmodelle in Gewerbe und Handwerk im Fokus. Erste Ergebnisse sind hier im Herbst zu erwarten. „Wir können durch diese Zusammenarbeit die Ausrichtung von Gewerbe und Handwerk als Qualitätspool, als innovative Branche – aber mit Rückgriff auf bestehende Traditionen – Stichwort Handwerkskunst – darstellen und damit einen Beitrag leisten, dass sich diese Sparte weiterhin erfolgreich positioniert“, betont der IAGF-Präsident abschließend.

In Zukunft werden immer komplexere, wissensintensive Güter und Dienstleistungen entstehen. Die Generierung und Nutzung von Wissen ist dabei wesentlich und Schlüssel zum unternehmerischen Erfolg. Wissen kann daher nie statisch sein; viel eher muss die Erfahrung, die über mehrere Generationen von Fachleuten entstanden ist, transformiert und neues Wissen und neue Fähigkeiten entwickelt werden, sodass Gewerbe und Handwerk die gesellschaftlichen Bedürfnisse und Aufgaben auch in Zukunft gut erfüllen kann.

Wissen und Lernen

„Wissen und Lernen spielen eine besondere Rolle in klein strukturierten und wissensintensiven Branchen wie in jenen des Gewerbe und Handwerks. Mit einem Fokus auf diese Phänomene sollen Gewerbe- und Handwerks-Themen zum Gegenstand eigenständiger wissenschaftlicher Forschung und Lehre werden“, erläutert Univ.-Prof. Alexander Kaiser den Schwerpunkt des Projektes, welches von der Forschungsgruppe Wissensbasiertes Management der WU Wien durchgeführt wird.

Projektziel ist es einerseits das IAGF als eigenständige wissenschaftliche Forschungseinrichtung in der Wissenschaftsgemeinde zu etablieren, sowie andererseits die Forschungserkenntnisse in die Wirtschaft zurückzuführen und für die Mitgliedsbetriebe nutzbar zu machen. (PWK585/us)

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