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Gewerbe und Handwerk begrüßt Digitalisierungsoffensive für KMU 

Betriebe der Branche müssen Digitalisierungspotential noch stärker heben – Unterstützung jetzt richtig und wichtig

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„Zum richtigen Zeitpunkt“, kommt aus Sicht der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, die heute, Dienstag, präsentierte Digitalisierungsoffensive für KMU. „Wir begrüßen das neu aufgelegte Programm, denn wir wissen aus Studien, dass insbesondere Kleinbetriebe in Gewerbe und Handwerk ihr Digitalisierungspotential noch stärker heben müssen“, betont Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte. Im Vordergrund eines Digitalisierungsprozesses in Gewerbe und Handwerk stehe nicht nur die Produktion, sondern die Digitalisierung von Dienstleistungen, der Planung, dem Design und der Vertrieb. Es sei ein wichtiges Signal an die Betriebe, dass Bund und Wirtschaftskammer hier gemeinsam ein Programm aufsetzen, von dem KMU in vielfältiger Weise profitieren können. 

Aus einer zuletzt durchgeführten Unternehmerbefragung zeige sich, dass das Thema E-Business für Unternehmen aus Gewerbe & Handwerk weniger wichtig ist, als für andere Unternehmen. Halten im Durchschnitt ca. 75 % der Unternehmer das Thema E-Business für sehr bzw. eher wichtig, so sind das im Gewerbe & Handwerk nur ca. 60 %. Aus vergleichbaren Untersuchungen aus Deutschland wisse man zudem, dass ein Viertel der Handwerksbetriebe moderne digitale Technologien wie Sensortechniken zur Wartung, 3-D-Drucker oder Internet-Clouds zur Datenspeicherung nutzt. Mehr als die Hälfte setzt demnach auch spezielle Software ein, um etwa Kundendaten zu verwalten. Diese Zahlen seien aber nicht ein zu eins auf heimische Betriebe umzulegen. 

Plattform „innovation. Aus Leidenschaft“ erarbeitet Digitalisierungsstrategie

„Vor diesem Hintergrund wurde zuletzt die Plattform „Innovation. Aus Leidenschaft“ in Gewerbe und Handwerk gegründet, in der die Digitalisierungsbeauftragten der 27 Bundesinnungen und Fachverbände an einer gemeinsamen Strategie für die gesamte Bundessparte arbeiten“, so Scheichelbauer-Schuster, die sich wünscht, dass das Thema Digitalisierung nun auch in der Breite der Betriebe ganz aktiv aufgenommen wird. „Denn: Die Handwerksbetriebe, die digitale Technologien richtungsweisen in ihrem unternehmerischen Alltag verwenden, gewinnen letztlich Zeit für ihre eigentliche Aufgabe: das Handwerk“, unterstreicht die Obfrau abschließend. (PWK189/US)

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