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Geplantes Studienbeihilfensystem 4.0 trägt realen Lebensverhältnissen Rechnung

Landertshammer: Um das Paket abzurunden, braucht es nun auch die „Universitätsfinanzierung NEU“

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Die heute im Wissenschaftsausschuss beschlossenen neuen Regelungen zur Studienförderung werden von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt. „Dieser Schritt ist die logische Ergänzung zu den Reformen seit 2012 und war notwendig, um den tatsächlichen Lebensumständen der Studierenden von heute zu entsprechen. Das viel zitierte ‚Life Long Learning‘ findet auch an Universitäten statt, sodass eine Anhebung der Altersgrenze für die Studienbeihilfenbezieher unerlässlich ist“, so Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der WKÖ. Durch die Erhöhung der Einkommensgrenzen sollen nun 50.000 Studierende finanziell unterstützt werden. Zeitgemäß sei auch, dass Rahmenbedingungen wie getrennt lebende Eltern und die Wohnsituation von Studenten durch das neue Studienbeihilfensystem berücksichtigt werden.

Für faire Rahmenbedingungen

Landertshammer weist aber auch darauf hin, dass es traditionell eine Ungleichbehandlung von Personen, die in Berufsausbildung sind, gibt: „Für eine Lehre, Meisterprüfung oder andere Berufsausbildung und Erwachsenenbildung gibt es kein umfassendes Beihilfensystem, wie jenes der Studienbeihilfe. Daher wünschen wir uns von einer künftigen Regierung, die langjährige Forderung nach fairen Rahmenbedingungen – zum Beispiel in Form eines persönlichen ‚Bildungskontos‘ für Aus- und Weiterbildungsaktivitäten - aufzugreifen.“

Bessere Planbarkeit und Transparenz

Auf der Zielgeraden ist indes die studienplatzbezogene Finanzierung an öffentlichen Universitäten. Wichtig wäre in diesem Zusammenhang, so Landertshammer, dass die Politik ihre Verantwortung ernst nimmt und die „Universitätsfinanzierung NEU“ noch vor den Wahlen im Oktober umsetzt. Im Mittelpunkt sollen dabei die Planbarkeit für Universitäten, Transparenz, bessere Betreuungsverhältnisse, Anreize für Prüfungsaktivität und rasche Studienabschlüsse sowie die Einwerbung von Drittmitteln stehen. „Damit wäre ein Meilenstein in der österreichischen Universitätsentwicklung erreicht – für die Universitäten, Studenten, Wirtschaft und Gesellschaft“, so Landertshammer abschließend.

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