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Geldgeschenke zu Weihnachten: Fonds gegenüber Sparbuch klar im Vorteil 

Neben den Klassikern Bargeld, Gold und Sparbuch setzt das „Christkind“ immer öfter auf Aktienfonds und Fondssparpläne und schenkt damit auch ein Stück Verantwortung

Geld
© WKÖ

„Geldgeschenk ist nicht gleich Geldgeschenk: Wer auf ertragreiche Alternativen setzt, macht angesichts aktueller Entwicklungen sehr viel richtig“, betont Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister (WKÖ). Denn Aktienfonds sind - trotz Finanzkrise - langfristig erfolgreicher als Sparbücher:

Wer Ende 2007, zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, einen durchschnittlichen weltweit gestreuten Aktienfonds gekauft hat, hat damit im Schnitt 51 Prozent Gewinn erzielt. Gemäß einer Analyse des Finanzjournalistenforums mit dem Fachverband Finanzdienstleister (WKÖ) sind von den 303 Weltaktienfonds, die seit mindestens zehn Jahren bestehen, heute 292 im Plus. Die meisten davon warfen 3-5 Prozent Rendite im Jahr ab, also deutlich mehr als ein durchschnittliches Sparbuch. Dennoch setzen die Österreicher noch immer stark auf sicherheitsorientierte Veranlagungsformen, die negative Realrenditen aufweisen. „Ein Grund für die oft konservativen Geldgeschenke der Österreicher liegt in der fehlenden Erfahrung mit Wertpapieren. Information ist der Schlüssel zu jeder erfolgreichen Anlage – egal ob man für sich selbst oder für ein Familienmitglied vorsorgt,“ ist Dolzer überzeugt. 

Der nächsten Generation mit Fondssparplänen Verantwortung schenken

Sinnvoller als ein einmaliger Geldbetrag, der schnell wieder ausgegeben ist, sind langfristige Investments. Denn damit werden finanzielles Wissen und der Wert des Sparens vermittelt. Dank laufender Einzahlungen, Zins- und Zinseszinseffekten summieren sich im Lauf der Jahre einzelne Geldgeschenke. So können Eltern, Großeltern und Verwandte gemeinsam zum nachhaltigen Vermögensaufbau ihrer Kinder oder Enkelkinder beitragen. Innerhalb spezieller Fondssparpläne für Kinder werden in der Regel nur risikoarme Fonds angeboten. „Sparpläne sind eine ideale Variante, um langfristig auch mit kleinen Beträgen von Wertpapier-veranlagungen zu profitieren. Die laufende Investition von Kleinbeträgen gleicht Wertschwankungen aus und ist besonders für Kinder oder Beschenkte zu empfehlen, die schon länger den ersten Schritt zu Wertpapieren überlegen, den Einstieg aber von selbst noch nicht gewagt haben“, so Branchensprecher Dolzer. 

Zeit für Formalitäten einplanen

Wer Aktienfonds verschenken möchte, muss diese zunächst über das eigene Depot erwerben und kann sie erst danach dem Beschenkten übertragen. Wenn Kinder beschenkt werden, müssen auch die Eltern ihr Einverständnis geben. (PWK964/ES)

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