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Gebäudereiniger: Richtigstellung zu vermeintlichem KV-Abschluss 

Derzeitige Gespräche im Laufen – Mindestlohnhöhe von mehr als 1.500 Euro kein Thema

Zu den in den vergangenen Tagen veröffentlichten Medienberichten, wonach ein Kollektivvertragsabschluss der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger-Branche vorliegen soll, möchten wir folgende Richtigstellung vornehmen:

Derzeit liegt weder ein KV-Abschluss vor noch gibt es konkrete Gespräche über einen Mindestlohn von 1.650 Euro! Das Thema einer Flexibilisierung der Arbeitszeiten gestaltet sich schwierig, wodurch derzeit keine Verhandlungstermine fixiert sind. 

Die zuletzt kolportierte Einigung, wonach ein Abschluss in Höhe von 1.500 Euro für die Reinigungsbranche bereits fixiert sei, ist nur dann richtig, wenn die damit verknüpften Auflagen im Rahmen-Kollektivvertrag für die Flexibilisierung der Arbeitszeiten in diversen Lohngruppen vereinbarungsgemäß zur Anwendung kommen (hier gibt es eine schriftliche Vereinbarung, die als Auflage gilt).

Leistbarkeit für Unternehmen im Vordergrund

Klar im Fokus muss die Leistbarkeit eines Mindestlohns für die Unternehmen stehen – denn im Gegensatz zu Resteuropa wird ein Mindestlohn von 1.500 Euro 14mal ausbezahlt, was einem monatlichen Bruttobetrag von 1.750 Euro entspricht. Vielmehr sollten die politischen Verantwortlichen in den eigenen Reihen Einsparungen durch Synergien umsetzen, damit der Staat das Dauerprojekt „Mehr Netto vom Brutto“ durch Steuersenkungen für alle Arbeitnehmer finanzieren kann. (PWK397/us)

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