th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Gastronomie: Viel zitierter Fall der Hilfsköchin offenbar falsch dargestellt 

Fall scheinbar von Gewerkschaft und AK bewusst aufgebauscht – Pulker: „Es ging um Änderung der Arbeitszeit aufgrund neuer Öffnungszeiten, nie um Arbeitszeit- Verlängerung“

Arbeitszeit: zitierter Fall der Hilfsköchin offenbar falsch dargestellt
© WKÖ

Die Debatte um den vermeintlich verpflichtenden 12-Stunden-Tag ist um eine weitere Facette reicher. Wie die Kronenzeitung aktuell berichtet, war der immer wieder zitierte Fall der Wiener Hilfsköchin anders gelagert, als ursprünglich von der Arbeiterkammer (AK) behauptet. „In dem Fall stand aufgrund einer Änderung der Aufsperrzeit von 8:00 auf 11:00 Uhr eine Änderung der Arbeitszeiten im Raum. Von einer Verlängerung auf 12 Stunden war niemals die Rede, insbesondere auch deshalb, weil die Frau lediglich in Teilzeit angestellt war“, legt Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer (WKÖ), die recherchierten Fakten auf den Tisch. 

„Es handelte sich um eine gerechtfertigte Kündigung, da sich die Mitarbeiterin nicht mit den neuen Öffnungszeiten arrangieren konnte oder wollte. Dass die Führungsriegen von AK und Gewerkschaft vida einen derartig eindeutigen Fall offensichtlich falsch darstellen, um politisch Druck gegen das neue Arbeitszeitgesetz aufzubauen, ist hochgradig unredlich und lässt auch massiv an der Glaubwürdigkeit anderer zitierter Fälle zweifeln“, so Pulker verärgert.  

Ein durch die AK angestrengtes Verfahren aufgrund ausstehender Lohnzahlungen habe mit dem 12-Stunden-Tag absolut nichts zu tun, stellt Pulker zudem klar: „Zwischen den Forderungen der Gekündigten und dem Betrieb gab es Auffassungsunterschiede, was die Ansprüche anbelangt, dass diese gerichtlich geklärt werden ist absolut nicht ungewöhnlich.“ (PWK842/ES)

Das könnte Sie auch interessieren

Lebensmittel

Österreichische Lebensmittel: Deutschland bleibt wichtigster Handelspartner

Lebensmittel aus Österreich sind in Deutschland Bestseller – Export sichert Arbeitsplätze und schafft Mehrwert für die heimische Volkswirtschaft mehr

Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ

Klacska: Stadt Wien muss auch zweiten Teil ihrer Ankündigung umsetzen

Wenn Wien Verbot für Lkw ohne Abbiegeassistenten vorzieht, muss dazu auch die versprochene Landesförderung kommen, fordert Bundesspartenobmann Klacska mehr