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Gastronomie und Hotellerie erleichtert über angekündigte Unterstützungsmaßnahmen

Kraus-Winkler und Pulker: "Intensive Verhandlungen für die Branchen haben sich ausgezahlt" – Nun rasch offene Punkte klären, denn Betriebe brauchen Planungssicherheit

Gasthaus
© WKÖ

„Mit den heute angekündigten Maßnahmen sind wichtige, von uns geforderte Punkte für die heimischen Gastronomie- und Hotellerie-Betriebe auf dem Wege der Umsetzung. Unsere intensiven Verhandlungen, um für die von der Corona-Krise so schwer getroffenen Betriebe bestmögliche Unterstützung zu erlangen, hat sich ausgezahlt. Nun müssen die Maßnahmen rasch greifen, dafür bedarf es noch der Klärung der Details“, kommentieren Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker, Obleute der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heute angekündigten Maßnahmen aus den branchenspezifischen Unterstützungs-Paketen der Bundesregierung.

Überleben der Unternehmen sichern

Die Gastronomie- und Hotellerie-Betriebe zählen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den am stärksten und längsten von der Corona-Krise betroffenen Branchen in Österreich. „Wir haben deshalb ein detailliertes und umfassendes Maßnahmenpaket mit Vorschlägen erarbeitet, um das Überleben der Unternehmen zu sichern. Es ist erfreulich, dass die Bundesregierung die Dringlichkeit erkannt und nun einige dieser Forderungen aufgegriffen hat,“ unterstreichen die Branchensprecher die Notwendigkeit eines Maßnahmenpakets.

Positiv bewertet wird der Verlustrücktrag - sprich die Verrechenbarkeit von heurigen Verlusten mit den Gewinnen aus Vorjahren-, die Verlängerung und Ausweitung des Fixkostenzuschusses,das Kreditmoratorium, also die Aussetzung von Kreditrückzahlungen und die Senkung der Umsatzsteuer.

„Fakt ist, dass es sich für viele Betriebe aktuell noch nicht auszahlt, aufzusperren, wie dies für Betriebe in stark vom Auslandsmarkt geprägten Regionen oder in der Nachtgastronomie der Fall ist. Hier sind vor allem die Ausweitung des Fixkostenzuschusses und das Kreditmoratorium zentrale Ansatzpunkte um das wirtschaftliche Überleben der Betriebe zu sichern“, so Pulker.

Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie, und Mario Pulker, Obmann des Fachverbands Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich
© Isabella Abel / WKÖ Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie, und Mario Pulker, Obmann des Fachverbands Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich

Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf 5 Prozent sollte nun unbedingt auch auf Übernachtungen erfolgen. Kraus-Winkler: „Eine Steuersenkung auf Speisen und Getränke stellt natürlich eine weitere Erleichterung auch für die Beherbergungsbranche dar, allerdings haben wir bei unterschiedlichen Steuersätzen bei Nächtigungen und Speisen wieder dieselbe Bürokratie bei der Berechnung der Umsatzsteuer von Halb- und Vollpension wie bei der Steuerreform 2015/2016.“

Betriebe brauchen dringend Sicherheit und Planbarkeit

Wichtig ist, dass die angekündigten Maßnahmen jetzt auch rasch im Detail fixiert und beschlossen werden, denn die Betriebe brauchen dringend Sicherheit und Planbarkeit. „Wir werden sehen, wie die Verlustrücktrag, Zuschüsse und Kreditmoratorium inhaltlich ausgestaltet werden und hoffen, dass die Regierung hier auf unsere Vorschläge zurückgreift. Auch die Betriebsauf- und -übergabe wird aufgrund der Corona-Krise ein noch größeres Thema sein - hier bedarf es ebenfalls Entlastungen mit steuerlichen Erleichterungen,“ betonen die Branchenvertreter abschließend.

(PWK264/ES) 

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