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Gastronomie und Hotellerie begrüßen Erhöhung des Ausfallsbonus und Unterstützung für Abgeltung des Urlaubsanspruchs

WKÖ-Branchensprecher Kraus-Winkler und Pulker: Stabilisierende Maßnahmen und Öffnungsperspektiven bleiben im Fokus

Gastronomie und Hotellerie begrüßen Erhöhung des Ausfallsbonus
© WKÖ

"Wir sind froh, dass unser Ruf nach weiteren Liquiditätsstützen für unsere Branchen gehört und unsere Vorschläge aufgegriffen wurden“, betonen die Obleute der gastgewerblichen Fachverbände Hotellerie und Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Susanne Kraus-Winkler und Mario Pulker, in Bezug auf die heute angekündigte Erhöhung des Ausfallsbonus für März und die Unterstützung für Arbeitgeberbetriebe in Kurzarbeit.

Gerade für Hotellerie und Gastronomie, die nun in den 8. Lockdownmonat gehen, sind weitere Zuschüsse zur kurzfristigen Liquditätssicherung lebensnotwendig. Aufgrund des Lockdows ist die Arbeitszeit für viele Mitarbeiter in den beiden Branchen derzeit auf Null heruntergefahren. Trotz Kurzarbeitsregelung fallen hier dennoch in vollem Umfang Urlaubsansprüche an. Diese Belastungen können derzeit nicht durch Einnahmen kompensiert werden.

Abhilfe schafft hier die jetzt angekündigte Einmalprämie von 825 Euro netto pro Beschäftigtem in Kurzarbeit sowie weitere 175 Euro für jeden Mitarbeiter in Kurzarbeit, der Trinkgeldpauschale-berechtigt ist. Ebenso wird der für März beantragbare erhöhte Ausfallsbonus Erleichterung bringen.

Für die Gastgartenbetreiber wurde heute zudem eine Investitionsprämie angekündigt. Wenn ein Betrieb mindestens 5.000 Euro investiert, werden 20% der Investitionen (Kleinbetriebe) bzw. 10% der Investitionen (Mittelbetriebe) gefördert. "Für Betriebe mit einem Gastgarten ist dies natürlich eine wertvolle ergänzende Unterstützungmaßnahme“, betont Pulker.

Öffnungsfahrplan und Perspektiven auf lange Sicht notwendig

Neben den heute präsentierten kurzfristig wirksamen Maßnahmen brauche die Branche aber auch einen Öffnungsfahrplan und konkrete Perspektiven auf lange Sicht: "Es herrscht ein enormer Druck in der Branche. Die Unternehmer möchten zumindest erfahren, wann frühestens geöffnet werden kann. Die Bereitschaft, alle dafür notwendigen und betriebswirtschaftlich machbaren Maßnahmen mitzutragen, ist groß“, berichtet Pulker. Darüber hinaus braucht es aber vor allem auch eine langfristige finanzielle Perspektive.

Die Mehrwertsteuersenkung in Gastronomie und Hotellerie ist eine sinnvolle Maßnahme, die den Preisverfall dämpft und Liqiuidität bringt. Durch den nach wie vor anhaltenden Lockdown konnten die Betriebe jedoch in den vergangenen Monaten kaum davon profitieren. „Diese steuerliche Erleichterung ist dringend notwendig und höchst sinnvoll, wenn das Geschäft wieder anläuft. Deshalb wäre eine Verlängerung der Umsatzsteuersenkung über das Jahr 2021 hinaus eine logische Konsequenz“, fordert der Branchensprecher.

"Unsere weiteren Vorschläge für langfristige und wirksame Rekapitalisierungsmaßnahmen zum Wiederaufbau der Branche liegen auf dem Tisch“, unterstreicht Kraus-Winkler. Die Branche begrüßt, wenn Bundesministerin Köstinger im laufenden Austausch mit den Betrieben ist. Denn bei sinkendem Eigenkapital und erhöhter Verschuldung braucht es langfristiges Stabilisierungskapital, um möglichst vielen Betrieben nicht nur das wirtschaftliche Überleben zu sichern, sondern auch eine betriebliche Existenz nach der Pandemie zu gewährleisten.(PWK122/PM).

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