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Gastronomie begrüßt Rücknahme des generellen Rauchverbotes 

FV-Obmann Pulker: „Keine Raucherprävention auf dem Rücken der Gastwirte“

Gastronomie
© wkö

Am Montag verlautete aus dem Kreis der Regierungsverhandler, dass man zur Raucherregelung in Lokalen einen Kompromiss gefunden hat. Für den Fachverband Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) ist erfreulich, dass man dabei die Interessen der Gastronomie weitgehend berücksichtigt hat, insbesondere die Tatsache, dass das Rauchen in abgetrennten Raucherräumen weiter zulässig sein soll. Für eine solche Lösung treten fast zwei Drittel der Gastronomen in Österreich ein, wie eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Eyett zeigt. 

Einige Details sind noch offen, etwa die angedachte Regelung für kleine Einraum-Raucherbetriebe nach Berliner Vorbild. Fachverbands-Obmann Mario Pulker: „Ich gehe davon aus, dass das eine Arbeitsgruppe klären wird, in der auch Fachverbandsvertreter mitwirken werden.“  

Nein zu einer „Sonderabgabe“ 

Ein absolutes No-Go ist für die Branchenvertreter die in einigen Medien kolportierte Sonderabgabe für Raucherräume. Damit solle dem Vernehmen nach ein Topf für Maßnahmen zur Raucherprävention gespeist werden. Offensichtlich denkt man daran, damit den Rauchgegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen, meint Pulker. „Unsere Position ist klar: Ein deutliches Ja zur Verstärkung des Jugendschutzes und zur Verstärkung der Raucherprävention, aber nicht auf dem Rücken der Gastwirte!“  

Aufgabe der Gastwirte ist es, für die Gäste da zu sein und dafür zu sorgen, dass sich alle Gäste - sei es Nichtraucher oder Raucher - im Lokal wohl fühlen. „Es ist jedoch nicht Aufgabe der Gastronomie, für die Raucherprävention zu zahlen. Wenn die künftige Regierung glaubt, dafür zusätzliche Mittel lukrieren zu müssen, wäre es naheliegend, die Steuern auf Tabakprodukte zumindest auf das Niveau unserer westlichen Nachbarstaaten Deutschland, Schweiz und Italien anzuheben. Die Gastwirte dafür zur Kasse zu bitten, ist klar abzulehnen“. (PWK961/PM)

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