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Future Business Austria: Umfrage bestätigt Notwendigkeit zur Umsetzung des digiNATION Masterplans 

IT als den Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs anzuerkennen, ist eine langjährige Forderung des Fachverbandes UBIT

v.l.n.r.: David Ungar-Klein (FBA), Fachverbands-Obmann Alfred Harl, Klaus Pseiner (FFG) und Bundesminister Norbert Hofer
© FV UBIT/Graf v.l.n.r.: David Ungar-Klein (FBA), Fachverbands-Obmann Alfred Harl, Klaus Pseiner (FFG) und Bundesminister Norbert Hofer

„Seit Jahren fordern wir die Realisierung eines Maßnahmenkatalogs, der im Ministerium für Digitalisierung und Wirtschaft eine Umsetzung erfahren hat. Aber nach wie vor sind viele Forderungen von Seiten der Politik offen. Nun bestätigt auch die jüngste Studie des Future Business Austria alle unsere Forderungen. Das ist zwar erfreulich, gleichzeitig aber traurig, da Jahre tatenlos verstrichen sind“, sagt Alfred Harl, Obmann des Fachverbands für Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) und führt weiter aus: “Neben einer Vision für unseren Standort sind die Fachkräfteförderung, der Ausbau der Infrastruktur und das Fitmachen der Unternehmen mit KMU Digital rasch umzusetzen.“  

Im Rahmen einer Studie des Future Business Austria (FBA) wurden 240 Managerinnen und Manager großer österreichischer Unternehmen befragt: Laut Bericht sind 68 Prozent der Meinung, gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien der Schlüssel für eine funktionierende Wirtschaft. 61 Prozent legen Wert auf gute Infrastruktur; darunter halten 91 Prozent der Manager/-innen die Informationstechnologie als wichtigsten Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Der digiNATION Masterplan des Fachverbands UBIT empfiehlt Maßnahmen und Prozesse, damit Unternehmen im digitalen Zeitalter weiterhin innovativ und vor allem wettbewerbsfähig bleiben. „Dieser Bericht ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Digitalisierung eine einheitliche Umsetzung braucht. Sie muss zur Chefsache erklärt werden“, so Harl.  

digiNATION Masterplan: Forderungen nach Know-How und Infrastruktur  

„Die Forderungen der Managerinnen und Manager sind identisch den Forderungen des digiNATION Masterplans“, so Harl und ergänzt: „Mit der Gründung der Digitalisierungsagentur, dem Plan 3.000 neue Programmier-Lehrstellen zu schaffen und weiteren Maßnahmen gibt es schon Schritte in die richtige Richtung.“ Auch die KMU-Digitalisierungsstudie des Fachverbands UBIT vom heurigen Jahr zeigt den Handlungsbedarf:  

  • digiPRENEURSHIP – Stärkung der Innovationsfähigkeit österreichischer KMU 
  • digiSKILLS – IKT Ausbildung als Schlüsselelement für die Zukunft  
    und 
  • digiACCESS – Österreich digital fit machen  

sind die drei Hauptpunkte des digiNation Masterplans.  

„Rasches Handeln ist nötig“, so Harl. Laut dem FBA-Bericht wäre mit ausreichender digitaler Infrastruktur das Potenzial gegeben, die Produktivität der Unternehmen um 15,5 Prozent zu steigern. Gemessen am BIP von 2017 ergäbe die Potenzialhebung eine zusätzliche Wertschöpfung von rund 57 Milliarden Euro für den Wirtschaftsstandort Österreich. „Daran dürfen wir nicht vorbeigehen“, sagt Harl.

 

Über den Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT)

Mit mehr als 66.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen.  

Über Future Business Austria

Future Business Austria (FBA) ist die größte Infrastrukturinitiative Österreichs und wurde 2001 ins Leben gerufen. FBA umfasst den Themenbereich Infrastruktur in seiner Gesamtheit unds seinen Teilbereichen (Verkehr, ITS, Forschung, Energie, IKT). Die Infrastruktur-Auszeichnung Red Arrow wird für besondere Leistungen um die Infrastruktur und den Wirtschaftsstandort Österreich verliehen. Damit werden österreichische Persönlichkeiten, Unternehmen und Institutionen seit dem Jahr 2007 für besondere Verdienste und den Einsatz für die heimische Infrastruktur, deren Ausbau und Effizienzsteigerung geehrt. (PWK765/JHR)

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