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Für körpernahe Dienstleister ist verordneter Oster-Lockdown unverständlich

"Wir sind Testvorreiter, bei uns gibt es keine Infektionen", betonen die Innungsmeister Zeibig und Eder – Ersatz für anfallende Löhne und Umsatzausfälle gefordert

Nagelstudio
© WKÖ

Der in den östlichen Bundesländern kurzfristig verhängte "Oster-Lockdown" trifft die körpernahen Dienstleister völlig überraschend und unvorbereitet. Und stößt auf wenig Verständnis. 

"Durch die Sicherheits- und Präventionskonzepte, das Tragen von FFP2-Masken und die verbindlichen Eintrittstests ist der Besuch beim Masseur, der Kosmetikerin oder bei der Fußpflege sowie der Gang zum Friseur so sicher wie kein anderer Alltagsbereich. Generell passieren 85 Prozent der Ansteckungen laut AGES-Clusteranalyse im Haushalt oder in der Freizeit und nur 5 Prozent in der Arbeit“, betonen die Branchensprecher der körpernahen Dienstleister, Dagmar Zeibig und Wolfgang Eder.  

"Noch dazu sind unsere Mitgliedsbetriebe als Vorreiter beim Eintrittstesten die Garanten für Transparenz schlechthin, deshalb können wir mit Sicherheit sagen, dass es bei uns keine Ansteckungscluster gibt. Der wirtschaftliche Schaden, der angerichtet wird, ist einmal mehr groß, aus gesundheitlicher Sicht wird damit nichts erreicht. Im Gegenteil: Wenn unsere Salons und Studios zu sind, wächst die Gefahr, dass sich durch Pfuscher das Infektionsgeschehen erst recht in den privaten Hotspot-Bereich verlagert.“ 

Praktikable Ersatzlösung für kurzfristig verordnete Schließtage nötig

Eder und Zeibig fordern, dass es für die verordneten Schließtage eine praktikable und umfassende Ersatzlösung geben muss – diese dürfe nicht auf dem Rücken der Mitgliedsbetriebe ausgetragen werden, die schon jetzt unter enormen Umsatzausfällen von bis zu 60 Prozent und mehr leiden.  

Das Instrument der Kurzarbeit sei völlig ungeeignet, um Mitarbeiter dazu für vier Werktage anzumelden. "Wir brauchen angesichts dieser verordneten Schließung einen unbürokratischen und umfassenden Ersatz für die Entlohnung der Mitarbeiter und die entgangenen Umsätze, da die Tage vor den Feiertagen traditionell starke Umsatztage sind", so Zeibig und Eder. 

Dagmar Zeibig vertritt als Bundesinnungsmeisterin in der WKÖ die Interessen von rund 27.000 Mitgliedsbetrieben aus den Bereichen Fußpflege, Massage, Heilmassage, Kosmetik, Visagistik, Nagelstudios, Pigmentieren, Tätowieren und Piercen. Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder ist als Branchensprecher für österreichweit rund 9.200 Friseurbetriebe zuständig. (PWK150/HSP)

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