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Freundlinger: Mehr als 90 Prozent der Lehrlinge empfehlen die duale Ausbildung weiter!

Mit Fachkräfteausbildung investieren Betriebe in die Zukunft

Lehrausbildung
© WKÖ

Zu den heute, Dienstag, publizierten Ergebnissen des Lehrlingsmonitors weist der stv. Leiter der Bildungspolitischen Abteilung der WKÖ, Alfred Freundlinger, auf die konstant guten Werte der Lehre in Lehrlingsbefragungen (Market-Umfrage im Auftrag der WKÖ, 2017) hin: „Lehrlinge und Lehrabsolventen sind sich einig: Eine Lehre ist auf jeden Fall empfehlenswert für Jugendliche. Lehrlinge sprechen sich fast ausschließlich dafür aus, bei den Lehrabsolventen sind es immerhin 90 Prozent, die diese Empfehlung abgeben. Gute Gründe dafür gibt es spontan gleich mehrere, so ist aus Lehrlingssicht die praxisorientiere Ausbildung ein Plus, aber auch der Verdienst wird genannt und ist es ein grundsätzlich wichtiger Punkt, eine Berufsausbildung zu haben. Bei Lehrabsolventen der letzten Jahre zählt über diese Punkte hinaus noch besonders stark die Einschätzung, dass mit einem Lehrabschluss die beruflichen Aussichten besonders gut sind“. 

Was den angeführten Kritikpunkt der Bezahlung betrifft, so zeigt ein Überblick über die größten Lehrlingssparten, dass etwa in Gewerbe und Handwerk sowie der Industrie die Lehrlingsentschädigung im letzten Lehrjahr bei 1.440 Euro bzw 1.500 Euro liegt. Im Handel liegt dieser Wert bei 1.055 Euro. „Junge Fachkräfte befinden sich in Ausbildung. Das bedeutet, die Aufgabenstellungen sind an die Lehrjahre angepasst“, so Freundlinger, der auch auf Berechnungen des öibf verweist. Das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öibf) errechnete die Kosten der beruflichen Lehrausbildung. Für Unternehmen belaufen sich die Kosten im ersten Lehrjahr pro Lehrling im Schnitt auf 19.739 Euro brutto, im zweiten auf 22.274 Euro, im dritten auf 26.528 Euro und im halben vierten (bei dreieinhalbjährigen Lehrberufen) auf 17.164 Euro.

"Zweitens investieren Betriebe mit der Ausbildung eines Lehrlings in ihre eigenen Fachkräfte. Die Mehrheit unserer Ausbildungsbetriebe sind kleine und mittlere Unternehmen, für die Aufnahme eines Lehrlings gut kalkuliert sein will und die diesen Schritt sehr bewusst setzen“, unterstreicht der WKÖ-Lehrlingsexperte. 

Lehrlingsmonitor bescheinigt Verbesserung bei Vorbereitungen der LAP´s bzw. Präsenz der Ausbilder

In Hinblick auf die Angaben der Lehrlinge über Bekanntheit und Präsenz der AusbilderInnen verweist Freundlinger auf den heute publizierten Lehrlingsmonitor: Während dieser Wert 2015 bei 56 Prozent gelegen hat, geben heute 71 Prozent der befragten Lehrlinge an, dass ihr Ausbilder regelmäßig im Betrieb anwesend ist und die Ausbildung übernimmt. „Das ist eine deutliche Verbesserung gegenüber 2015. Ebenso wie sich gemäß Lehrlingsmonitor jene Werte deutlich verbessert haben die die Vorbereitung der Lehrlinge im Rahmen der Lehrabschlussprüfung betrifft“, so Freundlinger. 

Im Hinblick auf Ruhezeiten der Lehrlinge für Jugendliche unter 18 Jahren, die in einem Dienst-, Lehr- oder sonstigem Ausbildungsverhältnis stehen, gibt es besondere Schutzbestimmungen, die im Kinder- und Jugendbeschäftigungsgesetz (KJBG) sowie die Verordnung über Beschäftigungsverbote und –beschränkungen für Jugendliche (KJBG-VO) geregelt sind. Hier sind der WKÖ kaum Verstöße aktenkundig. Natürlich gelte es aber die Betriebe zu sensibilisieren, den genauen Tätigkeitsumfang während der betrieblichen Ausbildung einzuhalten. 

„Die duale Ausbildung befindet sich weiterhin im Aufwind. Die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr steigt mit rund 4 Prozent in den ersten Monaten dieses Jahres signifikant an, der Bedarf an Lehrstellen in außerbetrieblichen Einrichtungen sinkt. Die Wiederwahl ihres Lehrberufes steht dabei für die meisten außer Frage!“, so Freundlinger abschließend. 

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