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Freizeit- und Sportbetriebe schwer von aktuellen Entwicklungen getroffen

WKÖ-Legner: Situation ohne zusätzliche Wirtschaftshilfen für Betriebe nicht stemmbar 

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Als enormen Rückschlag für die ohnehin schon schwer gebeutelte Freizeit- und Sportbranche bezeichnet Astrid Legner, Obfrau des Fachverbandes Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie. Vor dem Hintergrund der rasant steigenden Infektionszahlen, sei die von der Bundesregierung vorgezogene Einführung der 2G-Regel zwar eine unvermeidliche Maßnahme, sie bringe aber viele Betriebe an den Rand der Belastbarkeit. "Die Situation ist für unsere Mitglieder ohne zusätzliche Wirtschaftshilfen nicht stemmbar, weshalb es eines kurzfristigen, unbürokratischen finanziellen Ausgleichs für unsere stark betroffenen Branchen bedarf“, appelliert Legner.

Auch Fitness-Branchensprecher Christian Hörl verweist auf die außerordentlichen Herausforderungen, die 2G für die Betriebe mit sich bringt: "Nach dem Totalausfall im vergangenen Jahr, ruhten unsere Hoffnungen auf einer guten Saison 2021/22, auf die unsere Unternehmen, die sich nach den Belastungen der letzten eineinhalb Jahre noch nicht wieder erholen konnten, angewiesen waren. Die 2G-Regel für unsere Kunden stellt nun eine zusätzliche Hürde dar, die zweifellos zu neuerlichen Umsatzeinbußen führen wird. Durch die aktuelle Verordnung können schätzungsweise 35 Prozent der Kunden nicht mehr zum Training kommen. Ohne weitere und zusätzliche Coronahilfen werden das zahlreiche Betriebe wirtschaftlich nicht überleben.“

Neben einem Ersatz von Umsatzausfällen fordert Hörl vor allem die Ausweitung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes von fünf Prozent für seine Branche: "Damit könnte vielen Betrieben und letztendlich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Jobs auf dem Spiel stehen, rasch, unbürokratisch und zielgerichtet geholfen werden.“

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