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Freizeit- und Sportbetriebe fordern Öffnung am 12. Dezember

WKÖ-Legner: Verlängerung des Lockdowns für Betriebe wäre wirtschaftlich nicht mehr tragbar 

Sport- und Freizeitbetriebe
© Envato

Zu extremer Verunsicherung der seit Beginn der Pandemie schwerst betroffene Freizeit- und Sportbetriebe führen laut Astrid Legner, Obfrau des Fachverbandes Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die gegenständlichen Diskussionen über eine mögliche Verlängerung des Lockdowns über den 12. Dezember hinaus.

"In all unseren Branchen ist die lückenlose Kontrolle der bereits vor dem Lockdown bestehenden G-Regeln problemlos möglich, die Betriebe waren und sind bestens vorbereitet, es gibt Präventionskonzepte und es gab nachweislich keine Cluster im Freizeit- und Sportbereich. Eine Verlängerung des Lockdowns wäre für viele Betriebe wirtschaftlich nicht mehr stemmbar“, so Legner.

"Filetierte“ Öffnungsszenarien wie nach dem Lockdown Ende des vergangenen Jahres wären in der derzeitigen Situation keinesfalls nachvollziehbar und unseren Mitgliedern und auch dem großen Teil der geimpften Bevölkerung nicht mehr zumutbar“, so Legner weiter. "Eine Benachteiligung der Freizeit- und Sportbetriebe gegenüber anderen Branchen in der Öffnungsphase muss diesmal unbedingt verhindert werden, denn Geduld und Durchhaltevermögen vieler Unternehmer, die in den vergangenen Monaten bereits so viel ertragen mussten, neigen sich verständlicherweise dem Ende zu.“, so die Branchenvertreterin abschließend.

Der Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe

Der Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt die Interessen von 34 Berufsgruppen und rund 20.000 Betrieben. Diese leisten einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Höhe von rund 46,5 Milliarden Euro. Das sind 14,8 Prozent des BIP. 

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