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Freiräume bei der Arbeitszeit schaffen, um Standort zukunftsfit zu machen 

WKÖ-Generalsekretärin Hochhauser: Flexible Lösungen für alle Branchen finden

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„Arbeitszeitvorgaben sind wesentliche Standortfaktoren. Wenn wir unser Land zukunftsfit machen wollen für den globalen Wettbewerb, dann darf man nicht vergessen: Mit restriktiven, den heutigen Arbeitswelten nicht mehr entsprechenden Arbeitszeitregeln werden wir nicht vorne mit dabei sein“, betont WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser in Bezug auf die heutige Pressekonferenz der IV gemeinsam mit Veit Schmid-Schmidsfelden, Obmann-Stv. der Bundesparte Industrie in der WKÖ.

Gleitzeit für Arbeitnehmer und -geber gleich wichtig

Wie die Industrievertreter heute klar aufgezeigt haben, ist die Erweiterung des Spielraums bei Gleitzeit gleichermaßen wichtig für Unternehmen wie Mitarbeiter, zumal Arbeitnehmer selbst hier Beginn und Ende der Arbeitszeit bestimmen können und Gleitzeit sehr schätzen. 

Es sind aber noch weitere Schritte notwendig, ergänzt Hochhauser: „Wir brauchen mehr Freiräume und Flexibilität in allen Branchen, das gilt etwa auch für Gastwirte, Handwerks- und Handelsbetriebe. Dort kann Gleitzeit nicht genutzt werden wie etwa in einem Büro, weil hier die Kunden die Arbeitszeiten vorgeben.“ Kunden haben heute andere und höhere Ansprüche, Service soll sehr rasch erbracht werden und ist oft mitunter rund um die Uhr gefragt. Die Lebensqualität steigt für jeden, der mehr Zeit zum Einkaufen hat, wenn Kindergärten länger und flexibel offenhalten und der Handwerker erst geht, wenn der Auftrag erledigt ist.

Arbeitszeitverkürzung in Österreich nicht finanzierbar

Die Forderung nach einer verordneten Arbeitszeitverkürzung ist hier kontraproduktiv, warnt die WKÖ-Generalsekretärin: „Hier muss man sehr aufpassen. Wie man an internationalen Beispielen, Stichwort Frankreich, sehr gut ablesen kann, würden wir unserem Land mit einer Arbeitszeitverkürzung einen Bärendienst erweisen, denn sie ist schlicht nicht finanzierbar und würde Jobs kosten statt welche zu schaffen.“

„Es geht uns nicht um längeres Arbeiten, sondern um flexibleres. Suchen wir gemeinsam vernünftige, nachhaltige Wege, um Betrieben und ihrer Belegschaft die notwendigen Freiräume zu schaffen“, so Hochhauser. (PWK357/PM)

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