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Franz Hörl und Hannes Parth: „Pseudo-Wissenschaft als neuer Tiefpunkt der Attacken durch Seilbahngegner!“

Österreichischer Seilbahnverband behält sich rechtlicheSchritte gegen methodisch kritikwürdige Studie zumÖko-Fußabdruck von Skigebieten vor

Der Obmann des Fachverbandes der österreichischen Seilbahnen, Franz Hörl, will die nun veröffentliche Studie des bayerischen Biologen Alfred Ringler zum ökologischen Fußabdruck von Skigebieten in den Alpen prüfen lassen. "Es besteht berechtigter Grund zur Annahme, dass hier nicht nach wissenschaftlichen Maßstäben, sondern mehr auf Basis ideologischer Motivation gearbeitet wurde“, so Hörls Stellvertreter Hannes Parth. Dafür sprechen auch einige Anmerkungen in der Beschreibung der Methodik, die laut Parth Zweifel an der Seriösität und Aussagekraft aufkommen lassen.

So wären, wie in der Studie beschrieben, detaillierte Kartierungen „höchstens auf lokaler Ebene leist- und finanzierbar“ gewesen. „Wahrscheinlich kam es deshalb dazu, dass der im Ötztal befindliche Rettenbachferner in der Datenbasis für die Untersuchung einem Skigebiet im Tiroler Unterland zugerechnet wurde“, so Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden. Weiters entsprechen die für die Berechnung herangezogenen Hektarangaben nicht den tatsächlichen
Werten. „Auch die überraschend hoch bewertete Belastung durch die Skigebiete in der Axamer Lizum und auf der Innsbrucker Nordkette muss mir Herr Ringler erst einmal erklären“, betont Hörl.

Alles in allem handle es sich hier um ein „augenscheinlich tendenziöses Machwerk“. „Dieses dürftig fundierte Papier ist ein neuer Höhe- bzw. Tiefpunkt der Attacken der Seilbahngegner“, so Parth, der nun die Prüfung der Studie abwarten möchte. „Solange behalten wir uns rechtliche Schritte gegen dieses Musterbeispiel an Pseudo-Wissenschaft vor!“ Auch Franz Hörl spricht im Zusammenhang mit der Studie von einer „politisch motivierten Aktion“.

Rückfragen:
Franz Hörl
Tel.: +43 (0) 676 613 52 16
Hannes Parth
Silvrettaseilbahn AG
Tel.: +43 (0) 5444 606 100

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