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Fondssparen: Mit gebremstem Risiko erste Schritte an die Börse setzen

Dolzer: „Weltspartag 2019 zum Umdenken nutzen“ - Chancen auf langfristig positive Renditen wahrnehmen“

Finanzdienstleister - Beratung
© WKÖ

„Weil die Zinsen für Bankeinlagen immer weiter gegen Null sinken“ regt Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), an, den heurigen Weltspartag am 31. Oktober zum Umdenken zu nutzen. „Wer heute noch die Kaufkraft des Vermögens langfristig vermehren möchte, kommt um Anlagen mit höheren Chancen nicht herum.“ 

Gemeinsam mit Martin Kwauka, Initiator des Finanzjournalistenforums, präsentierte Finanzdienstleister-Branchensprecher Dolzer Alternativen zum herkömmlichen Sparbuch. „Wir sehen es im Sinne von Finanzbildung, Stärkung von Finanzwissen und Bewusstseinsschaffung als unsere Aufgabe, Veranlagungsmethoden gegen die Zinsflaute aufzuzeigen.“

Fondssparen als Möglichkeit, mit gebremstem Risiko erste Schritte an die Börse zu setzen 

Gemäß Zinsstatistik der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) liegt der aktuelle Durchschnittszinssatz für neue Spareinlagen bis zu einem Jahr Bindungsfrist bei 0,12 Prozent. Bei diesem Prozentsatz würde es fast 600 Jahre dauern, bis sich der Ursprungsbetrag verdoppelt hätte. „Der Abschluss eines Aktienfonds-Sparplanes ist eine Möglichkeit, mit gebremstem Risiko erste Schritte an die Börse zu setzen“, führten Dolzer und Kwauka vor Medienvertretern aus. Aus Sicht der Experten bieten Fondssparpläne eine Chance auf langfristig positive Realrenditen. Und das gleich aus mehreren Gründen: 

  • Mit monatlichen Einzahlungen vor allem in Aktienfonds kann langfristig ein Aufbau eines Vermögens erreicht werden.
  • Dabei sind die Renditen weitgehend unabhängig vom Startzeitpunkt, wie Statistiken zeigen. „Bei Sparplänen gilt: Der richtige Zeitpunkt für den Abschluss eines Fondssparplanes ist jetzt“, postulierten Dolzer und Kwauka. 
  • Durch den sogenannten Cost-Average-Effekt werden Kursschwankungen gedämpft. Es wird auch in Zeiten tiefer Kurse automatisch investiert. Gerade diese Raten sind langfristig die ertragreichsten.  
  • Die Risiken von anfänglichen Kursverlusten lassen sich durch regelmäßige Einzahlungen in Fondssparpläne deutlich reduzieren. 
Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister in der WKÖ, und Martin Kwauka, Initiator des Finanzjournalistenforums.
© WKÖ/DMC Hannes Dolzer, Obmann des Fachverbands Finanzdienstleister in der WKÖ, und Martin Kwauka, Initiator des Finanzjournalistenforums, präsentierten Alternativen zum herkömmlichen Sparbuch.

Bisherige Entwicklung von Veranlagungen in Aktienfonds

Wie die Auswertungen des deutschen Fondsverbandes BVI (Bundesverband Investment und Asset Management e.V.) über die durchschnittlichen Erträge von Fondssparplänen zeigen: Langfristig haben Sparpläne in einen global breit gestreuten Aktienmix Erträge von mehr als fünf Prozent erzielt. 

Mit Sparplänen in Europa-Aktienfonds wurden ebenfalls positive Erträge erzielt, die Renditen lagen aber in allen beobachteten Zeiträumen unter den von weltweit anlegenden Aktienfonds. Relativ hohe Erträge lieferten zum Beispiel Sparpläne für Schweizer Aktien und US-Aktien. 

Attraktiv für junge Menschen zum langfristigen Vermögensaufbau und zur privaten Pensionsvorsorge

Mit Blick auf Fondsparen und die Möglichkeiten, die es eröffnet, hob Fachverbandsobmann Hannes Dolzer abschließend hervor: „Ganz besonders für junge Menschen sind Fondssparpläne zum langfristigen Vermögensaufbau und zur privaten Pensionsvorsorge attraktiv, denn einerseits kann der Zinseszins eine lange Wirkung entfalten, andererseits sind flexible Zuzahlungen und Entnahmen möglich.“ (PWK514/JHR/ES)

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