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Flexibilisierung der Arbeitszeit

Position der WKÖ

Die vergangene Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass betriebsinterne Flexibilität Beschäftigung sichert. Zudem erfordert die moderne Wirtschaftswelt von allen Akteuren mehr Flexibilität. Um Österreich als Wirtschaftsstandort weiterhin attraktiv zu halten, braucht es weitere Verbesserungen im Arbeitsrecht, insbesondere in der Arbeitszeit. 

  • Stärkung der betrieblichen Ebene: Die meisten Kollektivverträge (KV) enthalten flexible Arbeitszeitregelungen, vielfach aber nur unter restriktiven Bedingungen. Auch bieten KV meist keinen Platz für betriebsspezifische Lösungen. Daher sollte das Gesetz in einem bestimmten Rahmen direkt die betriebliche Ebene zu flexiblerer Gestaltung der Arbeitszeit ermächtigen. 
  • Grenze für Normalarbeitszeit 10 Stunden: Die Grenze für tägliche Normalarbeitszeit soll grundsätzlich auf 10 Stunden unter Beibehaltung der 40-Stunden-Woche angehoben werden. Die Arbeitszeit wird somit insgesamt nicht verlängert, nur innerhalb der Woche anders verteilt. Wie in Deutschland sollen die KV regeln, wann Überstundenzuschläge gebühren.
  • Mehr Flexibilität bei der Höchstarbeitszeit: Die Höchstarbeitszeit beträgt derzeit 10 Stunden. Nur unter sehr restriktiven Bedingungen darf länger gearbeitet werden. Zumindest für bestimmte Fälle wie Gleitzeit und Arbeitsplätze geringer Belastung ist die Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden zu erhöhen. Das ist zumutbar, wenn man bedenkt, dass Gesundheitsberufe seit jeher generell täglich bis zu 13 Stunden arbeiten dürfen.

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