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Fitnessbranche braucht dringend Planungssicherheit

WKÖ-Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe: Betriebe sind vorbereitet und für eine sichere Wiedereröffnung gut gerüstet

Fitnesscenter
© WKÖ

"Fitnessbetriebe gehören zu den durch die Pandemie ganz besonders betroffenen Branchen. Coronabedingt waren die Studios 2020 viereinhalb Monate geschlossen und haben im Durchschnitt mehr als 25 Prozent ihrer Kunden verloren", skizziert Branchensprecher Christian Hörl vom Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die alarmierende Situation der Branche. Die Kompensation durch Neukundengewinnung wird bis zu fünf Jahre dauern, schätzt Hörl. Das Umsatzminus wird jene Betriebe, die die Krise überstehen, über einige Jahre hinweg belasten. Der Umsatzersatz im November und Dezember war daher dringend notwendig. 

Was es jetzt unbedingt brauche, sei Planungssicherheit, betont der Branchensprecher: "Der Jänner ist üblicherweise der stärkste Monat zur Neukundengewinnung. Wir müssen dringend planen und brauchen deshalb eine definitive Zusage für die Wiederöffnung am 7.1.2021. Die Branche ist gut vorbereitet und für einen reibungslosen, sicheren Re-Start gerüstet." Laut Sanitätsdirektionen der Länder gab es keine Cluster in gewerblichen Fitnessbetrieben, das Infektionsgeschehen lag unter einem Prozent. Das Contact Tracing ist dort jederzeit lückenlos möglich, die Leitung der Besucherströme und die Abstandregeln sind realisiert, die Hygienestandards extrem hoch. 

Um die – vielfach in ihrer Existenz bedrohten – Betriebe zu unterstützen, wären zudem weitere Maßnahmen notwendig, unterstreicht Astrid Legner, Obfrau des Fachverbandes Freizeit- und Sportbetriebe: "Eine Abschreibfähigkeit der Beiträge für Unternehmen im Rahmen der Firmenfitness ohne Sachbezug für MitarbeiterInnen und die Absetzbarkeit von Fitnessbeiträgen im Einkommenssteuerbescheid könnten den Betrieben das Überleben sichern und eine Chancengleichheit am Markt herstellen." Außerdem wäre es wichtig und notwendig, auf EU-Ebene eine Senkung der Mehrwertsteuer für die Mitgliedsbeiträge auf 10 Prozent zuzulassen. 

Branchensprecher Hörl: "ExpertInnen sind sich einig, dass gezieltes Muskeltraining das Immunsystem und die Abwehrkräfte des Körpers stärkt und somit ein wesentlicher Baustein zur Vorbeugung gegen Volkskrankheiten ist. Die österreichischen Fitnessbetriebe mit 1,2 Millionen Trainierenden könnten so auch ihren Beitrag zur Bekämpfung der Corona Pandemie leisten." (ES/PWK614)

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