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Fit für die Energiewende: 23 neue betriebliche Projekte in Dienste des Klimaschutzes und der Wirtschaftlichkeit

Seit 2004 bereits 793 WKÖ-Lehrgangsprojekte mit einen Einsparwert von 1,3 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr entwickelt

Glühlampe
© WKÖ
Die bereits 22. Runde des Lehrgangs für Europäische Energiemanager (EUREM), den die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) veranstaltet, hat 23 neue Energiemanager hervorgebracht. Sie stehen für genauso viele konkret umsetzbare Projekte, die die Energieeffizienz enorm steigern. Zusammen verringern sie den jährlichen Energiebedarf in ihren Betrieben und Einrichtungen in Summe um 8,9 Millionen Kilowattstunden. Gleichzeitig sinken die CO2-Emissionen um 2.157 Tonnen pro Jahr. 

„Geschulte Energiemanager identifizieren mit ihrem Knowhow sehr rasch die Energiefresser in den betrieblichen Abläufen. Unsere ‚Meisterklasse‘ EUREM hilft den Unternehmen, ihre Energiekosten zu reduzieren, dies verbessert ihre Wettbewerbsfähigkeit und sichert damit Produktionsstandorte“, freut sich Stephan Schwarzer, Umwelt- und Energieexperte in der WKÖ, der das Programm seit 2004 durchführt. Seit damals wurden bereits 793 WKÖ-Lehrgangsprojekte mit einer Einsparung von insgesamt 1,3 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr entwickelt.

Rund 80 Prozent aller Kurs-Projekte werden umgesetzt

„Auch in diesem Lehrgang gab es Musterprojekte, die sehr einfach auf gleiche Standorte übertragen werden können“, schildert Schwarzer. Die Palette der Erfolgsprojekte umfasst Lösungen mit Wärmepumpen, Fotovoltaik, Regelungstechnik. Kältetechnik, Heizen, Kühlen und Lüften und Beleuchtung. Manchmal sind die einfachsten Lösungen die besten, z.B. Abschirmen der Kühlbereiche vor Wärmeeintrag, Abschalten von Geräten an Feiertagen und Wochenende und Entfernung von Beschattungen, die den Beleuchtungseffekt schmälern. Ein industrielles Kreislaufwirtschaftsprojekt – Nutzung von Zwischenprodukten als Ersatz für Primärrohstoffe – brachte einen besonders hohen Einspareffekt.

„Generell ist die Wirtschaftlichkeit der beste Treiber der Energieeffizienz, daher werden auch rund 80 Prozent aller Kurs-Projekte umgesetzt“, sagt Schwarzer. „Der europaweit 5000-fach erprobte Lehrgang vermittelt das Rüstzeug, um Einsparmöglichkeiten aufzuspüren, die den Betrieb nichts kosten, sondern ihm Geld ersparen“, fasst der WKÖ-Experte die Vorteile der Ausbildung zusammen. (PWK414/DFS)

Der nächste Lehrgang wird nach einer coronabedingten Pause im März 2021 beginnen.

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