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Firmenneugründungen ziehen wieder an

Nachholeffekt: Fast ein Viertel mehr Gründungen von Jänner bis Juni 

Frau im neuen Office
© WKÖ

Nach einem pandemiebedingten Einbruch bei Unternehmensneugründungen 2020 ist heuer ein Nachholeffekt festzustellen. Im ersten Halbjahr gab es 2021 rund 20.000 Neugründungen, das sind um 23,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 wurde um 15,1 Prozent mehr gegründet. Die meisten neuen Unternehmen gab es in der Sparte Handel, gefolgt von Information und Consulting, zeigen Daten der Wirtschaftskammer (WKÖ).

Besonders jene Bereiche, die durch die Digitalisierung in der Coronazeit einen Schub erhalten haben, legten zu - etwa die IT-Branche oder der Versandhandel. Auch im boomenden Bauwesen ist die Zahl der Neugründungen hoch, hier wurden die Vorkrisenwerte von 2019 deutlich übertroffen.

Digitalisierung ist fixer Gründungs-Bestandteil

48,7 Prozent der neu gegründeten Unternehmen setzen bei ihrer Leistungserbringung stark auf Digitalisierung, und für 47,2 Prozent der Gründer ist die Digitalisierung auch fixer Bestandteil ihrer Zukunftspläne, wie eine Economica-Befragung vom Juli ergab. Während im Gründungszeitraum Juni bis November 2020 noch 41,3 Prozent der Gründer die Covid-19-Krise als Gefahr für ihre Existenz wahrgenommen hatten, waren es im Zeitraum Dezember 2020 bis Mai 2021 nur noch 21,6 Prozent. 

Die konjunkturelle Lage hat sich heuer im Verlauf des ersten Halbjahres stark verbessert. Der Re-Start der österreichischen Wirtschaft nach dem Ende der Lockdowns und Zurückfahren der Schutzmaßnahmen wirkt sich auch auf die gegründeten Unternehmen positiv aus. 15,7 Prozent der Gründer verzeichnen bereits eine hohe und weitere 34,5 Prozent zumindest eine geringe Nachfragesteigerung. 

"Viele Österreicherinnen und Österreicher haben die Pandemie genutzt, um sich aus ihrem Hobby einen monetären Vorteil zu schaffen. Das zeigt der Anstieg an Neugründungen im Bereich des Kunsthandwerks", sagte Elisabeth Zehetner-Piewald, Bundesgeschäftsführerin des Gründerservices in der WKÖ. Im IT-Bereich und Versand- bzw. Onlinehandel seien viele neue Geschäftsmodelle ergriffen oder etabliert worden.

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