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Filmproduktionswirtschaft: „Eine konstruktive Basis zum Film-und Musikstandort“ 

Positive Beurteilung des Kulturkapitels des Regierungsprogramms 2017-2022

Film- und Musikwirtschaft
© wkö

Als „eine konstruktive Basis zum Film-und Musikstandort“ sieht Professor Daniel Krausz, Obmann des Fachverbandes der Film- und Musikwirtschaft, das Regierungsprogramm der neuen Bundesregierung positiv. Wesentliche Anliegen der österreichischen Filmwirtschaft wurden ernst genommen: Die Förderung österreichischer Filmkultur abseits des „Gießkannenprinzips“ und die Schaffung klarer Kompetenzen sind von den Verbänden der Filmwirtschaft lange geforderte Maßnahmen – insbesondere wenn sie die unterschiedlichen Zielsetzungen der verschiedenen Fördersysteme ebenso in Betracht ziehen wie die seit Jahren stagnierenden Förderbudgets.   

Programmentgelte für heimische Filmproduktion

„Von der für das Frühjahr 2018 angekündigten Medienenquete erwarten wir dringend wesentliche Impulse“, meint Helmut Grasser, Präsident des Filmverbands Film Austria, „schließlich beginnt Anfang 2018 die konkrete Entwicklung von TV-Programm für 2019 und endet mit Jahresende 2018 bereits die Zusage von Generaldirektor Alexander Wrabetz, das zugesagte Investment in österreichisches Programm sicher zu stellen.“ Dies zeigt umso mehr, wie wichtig die im Regierungsprogramm angekündigte Sicherstellung eines angemessenen Anteils der Programmentgelte für die heimische Filmproduktion und deren zügige Umsetzung im Rahmen einer ORF-Gesetzesnovelle sind. 

Gemeinsam betonen seit langem alle Verbände der Produktionswirtschaft die Notwendigkeit der Ergänzung des Fördersystems durch Anreizmodelle für privates Investment und zu Gunsten des Standortes. „Steuerinduzierte Incentives sind in vielen Ländern eine wichtige Ergänzung der Filmförderung und ein anerkanntes Erfolgsmodell“, so Alexander Glehr, Präsident der AAFP. „Sie sind gut für den Filmstandort, die Entwicklung und Produktion österreichischer Filme und letztlich ein wirtschaftlicher Motor mit budgetären Multiplikatoreffekten.“

Weiterentwicklung des digitalen Bildungskonzepts

Letztlich ist neben dem Kunst- und Kulturkapitel auch auf die Weiterentwicklung des digitalen Bildungskonzepts im Kapitel „Familie und Jugend“ hinzuweisen, dass für die Bereiche des Unterrichtsfilms von besonderer Bedeutung ist – steht doch außer Zweifel, dass audiovisuelle Inhalte dort eine noch wesentlichere Bildungsfunktion erfüllen und die gedruckten Lehrmittel sukzessive ergänzen werden.  

„Das Regierungsprogramm ist nicht das Drehbuch zu einem schlechten Film“, meint Müller vom Fachverband anlässlich gestriger Pressereaktionen, „sondern die erste Fassung eines in Entwicklung befindlichen Drehbuchs, das an der baldigen Realisierung zu messen ist. Bei der Umsetzung der dringend notwendigen filmpolitischen Maßnahmen sind wir gerne zur Unterstützung der Politik bereit.“ (PWK986/us)

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