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Film ab!: Kino- und Fernsehfilmdreharbeiten endlich wieder sicher möglich

Fachverband der Film-und Musikwirtschaft bedankt sich für die große politische Unterstützung!

Kinos
© Andrés Benitez / Westend61 / picturedesk.com

Nach mehr als zwei Monaten Stillstand können Dreharbeiten in Österreich wieder sicher aufgenommen werden. Ermöglicht wird das Comeback für Spielfilm- und Fernsehfilmproduktion „Made in Austria“ mit einem Maßnahmenpaket, das heute von der Bundesregierung und Vertretern aus der Kino- und Fernsehfilmproduktion vorgestellt wurde, um die Folgen der Corona-Krise in der Filmwirtschaft zu bewältigen.  

Die wesentliche Voraussetzung für den Drehbeginn sind gesundheitliche und finanzielle Sicherheit, die mit heutigem Datum entscheidend näher gerückt ist. Das konstruktive Ergebnis des Film-Rundentischs besteht aus einer Ausfallsförderung, die die Risiken für Drehabbrüche deckt. Sie ergänzt das von FilmproduzentInnen und Filmschaffenden erarbeitete Sicherheitskonzept für Dreharbeiten*, um die Corona- Ansteckungsgefahr zu minimieren.  

Ausfallfonds deckt entstandene Kosten ab

Der Ausfallsfonds ermöglicht die Absicherung von neuen Filmdreharbeiten, um bereits entstandene Kosten der verschobenen Dreharbeiten abzudecken, da das Risiko einer COVID-Erkrankung von Versicherungen nicht gedeckt wird. Ebenso entscheidend ist, dass der ORF die Finanzierung der wichtigen Corona-Sicherheitsmaßnahmen für zukünftige Dreharbeiten zugesagt hat.  

Comeback der Filmproduktion

Prof. Danny Krausz, Obmann des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft stimmt zuversichtlich, dass die Wichtigkeit der Problematik der Ausfallsrisiken für Dreharbeiten erkannt und das Comeback der Filmproduktion mit gezielten Instrumenten maßgeblich ermöglicht wurde. „Wir sind sehr erleichtert, dass uns dieses Verständnis für unsere Arbeit und ihre Besonderheiten entgegengebracht wird. Wir haben jetzt die Sicherheit zurück, die wir vor „Corona“ gewohnt waren, selbst herzustellen zu können. Die Filmwirtschaft bedankt sich ausdrücklich für dieses Vertrauen bei Bundesministerin Schramböck, Bundesminister Blümel, Staatssekretärin Mayer, Wirtschaftskammerpräsident Mahrer und ORF-Direktor Wrabetz - wir werden es mit vielfältigen Produktionen zum Ausdruck bringen!“ 

Sicherheit und Perspektive für Filmschaffende

Alexander Glehr, Präsident des Filmverbandes AAFP:“ „Mit dem Ausfallshaftungsfonds ist etwas weltweit Einzigartiges in kurzer Zeit gelungen. Er gibt uns ProduzentInnen, aber vor allem auch den tausenden Mitarbeitern und Zulieferbetrieben der Filmprojekte Sicherheit und Perspektive. Als Branche mit extrem hoher Umwegs Rentabilität werden auch Wirtschaftsbereiche von der Wiederaufnahme der Dreharbeiten profitieren, die der Filmwirtschaft vordergründig nicht zugeordnet werden.“ 

Sicherheitskonzept und regelmäßige Tests

"Wir sind die ersten auf der ganzen Welt mit so einer Ausfallshaftung und auch die ersten, die wieder beginnen zu drehen", freut sich Filmproduzent John Lüftner, Präsident des Produzentenverbandes AAFP. "Wir sind wieder am Start. Es ist eine unglaubliche Erleichterung, dass wir wieder arbeiten dürfen." Möglich ist dies auch dank eines gemeinsam mit Umweltmediziner Hans-Peter Hutter am 27.05.20 ausgearbeiteten Sicherheitskonzepts, das die "künstlerische Freiheit" am Set ermögliche. Unter anderem wird nur eine sehr begrenzte Anzahl an Menschen zum Kern-Set Zugang haben, und die Betroffenen werden "in regelmäßigen, sehr kurzen Abständen getestet", so Lüftner, der das Modell mit jenem der Fußball-Bundesliga verglich. 

Österreich wird mit Ausfallfonds zum Vorreiter in Europa 

Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Vorsitzender der Fachvertretung Film & Musik in der WK Wien: „Mit diesem Ausfallfonds wird Österreich zum Vorreiter in ganz Europa und zeigt, dass die Branche und die Politik gemeinsam zu sehr guten Lösungen kommen können. Nun können und werden ab nächster Woche Filmdreharbeiten wieder stattfinden, und das unter gesicherten Verhältnissen für Produktionsfirmen und Filmschaffende. Ich bedanke mich im Namen der 2.500 Wiener Unternehmen bei allen beteiligten Ministerien - Kultur, Finanzen, Wirtschaft und Gesundheit - und beim Staatssekretariat für Kunst, die diese Lösung ermöglicht haben. Ebenso gilt mein Dank den Verbänden der Filmschaffenden, denn das gemeinsame Vorgehen der Interessensverbände der FilmproduzentInnen und der Filmschaffenden und Kreativen sowohl beim Sicherheitskonzept für Filmdrehs als auch bei der Ausfallshaftung war ein entscheidender Faktor dafür, dass Dreharbeiten nun wieder möglich sind."(PWK226)

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