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FiW-Zehetner-Piewald zu Einkommensunterschieden: „Brauchen sachlichen Zugang, keine Schwarzmalerei“ 

Differenz wesentlich geringer als zumeist publiziert – FiW für bessere Rahmenbedingungen für Vereinbarkeit von Beruf und Familie

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Anlässlich des Weltfrauentages war wieder des Öfteren von einem Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern von 20 Prozent oder mehr in Österreich die Rede. Dazu hält Elisabeth Zehetner-Piewald, Bundesgeschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft in der WKÖ, fest: „In der ideologisch gefärbten Diskussion machen sich solche Zahlen vielleicht gut. Doch wer die Fakten genauer betrachtet, sieht, dass die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern in Österreich in Wirklichkeit wesentlich geringer sind. Wir brauchen hier einen sachlichen Zugang, keine Schwarzmalerei“. 

Einheitliche kollektivvertragliche Gehaltstabellen gelten

Frau in der Wirtschaft ist es ein Anliegen, -  am Weltfrauentag wie an jeden anderen – diese Schieflage zurechtzurücken, damit ersichtlich wird, wo wirklich Handlungsbedarf besteht. Zehetner: „Faktum ist: Für Frauen und Männer gelten in unserem Land einheitliche kollektivvertragliche Gehaltstabellen. Weiteres Faktum: Den Einkommensunterschieden liegen sehr oft objektiv erklärbare Aspekte zugrunde, etwa Arbeitszeit, Alter, Berufserfahrung, Ausbildung, Tätigkeit, Branche oder Erwerbsunterbrechungen.“

Laut OECD-Daten sind von den von der Organisation bezifferten 18,2% Einkommensunterschied insgesamt nur 5,3% objektiv nicht erklärbar. Mit diesem Wert steht Österreich im internationalen Vergleich relativ gut da: In 16 OECD-Ländern ist der objektiv nicht erklärbare Unterschied größer als hierzulande, in acht Ländern niedriger. 

FiW: Einsatz für bessere Rahmenbedingen

„Frauen sind in vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen auf dem Vormarsch. Damit sie auch dort, wo es wirklich noch Aufholbedarf gibt, ihre Potenziale voll entfalten können, setzt sich Frau in der Wirtschaft für bessere Rahmenbedingungen ein, dazu zählen etwa der Ausbau der Kinderbetreuung, die steuerliche Absatzbarkeit der Kinderbetreuungskosten bis zum 14. Lebensjahr oder eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten“, fasst Zehetner zusammen. (PWK197/PM)

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