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FiW-Schultz: Gläserne Decke für Frauen endlich durchbrechen 

Schultz: Weibliche Altersarmut und mangelnde Karrieremöglichkeiten sind Folge fehlender Kinderbetreuungseinrichtungen

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Die vieldiskutierte „Gläserne Decke“ und fehlende Karrieremöglichkeiten für Frauen sind nicht nur ein gesellschaftliches Problem, sondern wirken sich auch negativ auf die Ökonomie aus. Man muss - um hier bessere Weichenstellungen für die Zukunft zu schaffen - an der Wurzel ansetzen. Viele Frauen, die im relevanten Alter für maßgebliche Karrieresprünge sind, haben Kinder im betreuungspflichtigen Alter. Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW) dazu: „Es reicht nicht aus, Frauenförderung zu propagieren. Wir müssen auch die Rahmenbedingungen schaffen, damit Frauen die Möglichkeit haben, eine Führungsposition zu bekleiden. Das Um und Auf sind hier qualitativ wertvolle und quantitativ ausreichende Kinderbetreuungsplätze.“

Frau in der Wirtschaft kritisiert seit langem die mangelnden Kinderbetreuungsplätze und vor allem auch die fehlenden Betreuungsmöglichkeiten für Schulkinder während der Ferienzeiten. Auch für eine Erweiterung der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten von bisher 10 auf 14 Jahre macht sich Schultz stark.

Schultz: „Langfristig kann auch das bestehende Problem weiblicher Altersarmut nur über längere Versicherungszeiten und damit einer Erweiterung der Verdienstzeiten bekämpft werden. Voraussetzung ist hier jedoch immer eine gute Kinderbetreuungsmöglichkeit.“

Frau in der Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt rund 120.000 Unternehmerinnen. Da mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich (35 %) von einer Frau geleitet wird und auch ca. 43% der Unternehmensneugründungen durch Frauen erfolgt, leisten weibliche Unternehmerinnen einen maßgeblichen Beitrag zu Wohlstand und Beschäftigung in Österreich. (PWK084/ES)

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